Zitat von Scherben: Zudem habe ich jetzt ein lukratives Angebot,da ein Partner aufhört, dass ich da wiederum bei ihm einsteigen kann.
Zitat von Scherben: Ich weiss nicht wie ich weiter vorgehen soll, da nächstes Jahr definitiv das Haus verkauft wird und ich eine Entscheidung treffen muss.
@Scherben ich denke du musst lernen mit deinen eigenen Entscheidungen klar zu kommen und die Verantwortung nicht anderen zuzuschieben.
Und das bedeutet auch Dinge nur dann zu machen, wenn du wirklich dahinter stehst.
Du hättest nicht aus deiner Heimat wegziehen müssen. Auch damals hattest du die Möglichkeit nein zu sagen und das ggf. gerichtlich durchzusetzen.
Du musstest diese Kredite nicht aufnehmen.
Du musstest keine Kinder zeugen, was immer bedeutet, die nächsten Jahre wegstecken zu müssen und gebunden zu sein.
Je mehr du verstehst, dass das deine Entscheidungen waren und die Verantwortung nicht bei ihr liegt, desto besser wirst du dich auch wieder fühlen. Weil du nicht mehr von anderen abhängig bist und die Handlungsmöglichkeiten bei dir liegen.
Die obigen Zitate aus dem Eingangsbeitrag lassen übrigens nicht darauf schließen, dass du erst in 2-3 Jahren umziehen möchtest. Schließlich hast du jetzt ein Jobangebot und möchtest jetzt eine Wohnlösung haben. Ich finde es auch irgendwie unnötig über eine Frage zu diskutieren, die erst in der Zukunft relevant würde. Wer weiß, wie es dir dann geht, wie es deinen Jungs geht, ob deine Beziehung dann noch steht.
Wenn das Haus bald verkauft würde, hättest du ja finanziell wieder mehr Ruhe. Such dir eine Wohnung in greifbarer Nähe zu den Schulen deiner Kids, rede mit dem Jugendamt über das Kellerzimmer, kläre mit dem Anwalt eine Regelung, die eine größtmögliche Trennung zur Ex zulässt, so dass nicht mehr miteinander kommuniziert werden muss und arbeite mit dem Therapeuten deine Baustellen auf. Ich finde einen parteiischen Paartherapeuten übrigens auch schwierig.
Schau, dass du deinen Jungs die Sicherheit gibst, die ihnen bei ihr ggf fehlt und verlang nicht von ihnen, sich zwischen euch zu entscheiden. Lass sie in Ruhe ihre Entscheidungen treffen, wie sie als Mutter sein will, und entscheide du für dich, was für ein Vater du bist. Hör auf über Jacken zu diskutieren. Wieso habt ihr da überhaupt noch soviel Kontakt und Berührungspunkte. Mit Kindern über 10 bräuchtet ihr überhaupt nicht miteinander reden, auch bei kleineren Kindern funktionieren Übergaben über die Kita und alles rechtlich-finanzielle über Anwälte.
Und hör auf sie zu bewerten. Ihr Leben und ihre Entscheidungen gehen dich nichts mehr an. Und deine verbockten Entscheidungen liegen in deinem Verantwortungsbereich.