Lieber @Scherben,
ich habe deine anderen Threads überflogen und das Gefühl gewonnen, du suchst mit aller Macht Gründe für dich, um deinen Umzug vor dir selbst -und anderen- zu rechtfertigen. Vor zwei Jahren war die von dir als so schrecklich und trostlos beschriebene Umfeld eine Wohlfühloase, die du endlich für dich gefunden hattest.
Zitat von Scherben: Wir werden wohl nun alles verlieren, das Haus, was wir mühevoll über Jahre aufgebaut hatte und unsere Umgebung, in der ich mich nach Jahren ednlich einmal wohl gefühlt hatte.
Seit wann ist die neue Frau in deinem Leben, wann ist dein Wohnort, deine Umgebung so unlebbar für dich geworden? Schau doch bitte mal für dich, ob die plötzlichen Verschlimmerungen der Erkrankung der Ex nicht auch in diesen Zweitraum fallen.
Zitat von Scherben: hi, wir reden dann aber von 7-8 Jahren, dann wäre der kleine auch 18… aber mit Anfang 50 braucht man sich dann auch nicht mehr woanders nen Leben aufbauen…
Glaubst du, das Leben ist mit 50 zu Ende? Der Jüngste ist 11, in 4-5 Jahren ist er gut aufgestellt, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln alleine zu vollziehen, er wird selbstständiger, wird sein Leben Stück für Stück selbst organisieren. Du hast dein Wechselmodell hart erkämpft, wie aus den anderen Themen hervorgeht. Jetzt willst du das hart erkämpfte Modell freiwillig wegschmeißen, weil Ihr, die Ex und du, immer noch auf der Paarebene eure Spielchen spielt, du zum Opfer mutierst, sie zum bösen Biest, eure Kinder mittendrin. Wow.
Zitat von Dudo: das der TE dazu genötigt wurde einen guten Job aufzugeben und in diese Gegend zu ziehen, in die er nie wollte dürfte keinen Sauer aufstossen, ebenso wie ihr weiteres Handeln.
Naja, vor gut zwei Jahren hat er sich dort sehr wohl gefühlt.
Zitat von Tesi: Ein Keller ist normalerweise nicht beheizt. Was sind das denn für Zustände, vor allem jetzt im Winter!?
Ah geh, es glaubt doch kein Mensch, dass die Mutter den Jungen in ein kaltes, nasses Kellerloch ohne Licht stopft. Und der Papa das ganze Leid nicht mehr ertragen kann, die Kinder in diesen verwahrlosten Zuständen traurig zurücklässt und 400km seinem neuen Glück entgegen reitet. @Scherben, ich möchte nicht insinuieren, dass du bewusst dich oder andere anlügst. Aber schau doch bitte, was gelebte Realität ist und was agendakonforme Interpretationen deinerseits sind, die dazu dienen, dir selbst schönzureden, dass du eure Kinder unter diesen Umständen im Stich lassen willst. Also entweder sind die Jungs konkreten Gefahren ausgesetzt, ihr Wohl gefährdet, dann ist deine höchste Pflicht, sie aus diesem Trümmerfeld zu retten und nicht einfach die nächste Blüte 400km entfernt zu bestäuben. Oder aber du übertreibst, dann sei wenigstens ehrlich, nimm die Mutter nicht als Ausrede, um deine Vaterpflichten nicht mehr wahrzunehmen.