Mienchen
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Ich habe einen sehr guten Freund und wir unternehmen viel miteinander, er hilft mir auch viel mit im Haus und ich helfe ihm beim Schreibkram und Behörden.
Nun schrieb mich ein anderer Bekannter an, das er es nicht toll findet, wie ich ihn ausnutze und der arme Kerl.
Er hat fast keine Freunde, weil er eben sehr anhänglich ist, verliebt sich schnell und heftet sich an jeden dran, der ihm ein bisschen Zuneigung gibt.
Er ist ein absolut lieber Typ und ich möchte die Freundschaft nicht missen. Aber er stellt sich permanent wie ein Opfer dar. Eben auch vor anderen.
Sehr unselbstständig.
Nun hab ich von vielen gehört, ich soll mal auf Abstand gehen damit er lernt, auch mal alleine ein bisschen klar zu kommen. Nur wenn ich mich distanziere, merke ich, wie er panisch wird und fragt, warum wieso und weshalb.
Er tut mir so unendlich leid, weil er eben ein lieber Typ ist und vielleicht gar nicht versteht, warum ich so bin.
Ich hab oft mit ihm gesprochen darüber und er sagt immer, ja er versteht das und er ändert sich. Aber es soll sich doch für sich selber ändern und nicht für mich.
Er versteht das nicht. Und viele im Umfeld glauben eben, ich nehme ihn aus. Es nervt mich mittlerweile richtig, mich zu rechtfertigen, denn er sagt immer nur, er muß mir helfen, aber sagt auch nie, daß es umgedreht auch so ist.
Was würdet ihr tun? Habt ihr ähnliches erlebt?