Belladonna24
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@Myself:
Zitat:ch habe damals unglaublich lange gebraucht, um zu begreifen, dass "Trennung" und "Abschied" NICHT bedeutet, dass man ab sofort aus der Welt ist, nie wieder miteinander reden kann und nie wieder was miteinander zu tun hat... alle organisatorischen Dinge kann man in Ruhe aus der Welt schaffen. Und man kann auch wieder "rumblödeln". Das ist nicht für immer weg Smile
Ich weiß, dass ich mich in einem Notfall immer bei ihm melden kann. Vielleicht versucht er nach dem Auszug auch den Kontakt zu halten, aus Sorge um mich und auch ein bisschen weil ich ihm nicht völlig egal bin.
Fakt ist aber, dass ich immer noch hoffe. Ich hoffe, wir finden nochmal zueinander, mit Abstand und Zeit.
@Spiegel:
Zitat:Zum geschilderten SMS Dialog: Du scheinst viel gefasster als er zu sein und dich auch viel gefasster zu artikulieren; er hingegen scheint wirklich etwas verwirrt
Ich habe mich wirklich zusammengerissen und versucht nicht nochmal zu "betteln". Es ist mir schwer gefallen und am nächsten Tag ging die Kommunikation ja weiter. Er war dann wieder gefestigt und meinte u.a. ich würde mich am Telefon endlich besser anhören und dass ihn das freuen würde. Es ist aber nur gespielt. Ich versuche stark zu sein und sobald er weg ist breche ich innerlich zusammen.
Ich weiß nicht, ob ich ihm sagen sollte, wie schlecht es mir wirklich geht aber dann übernimmt die Sorge/das Mitleid wieder und nicht das mögliche Interesse an mir als Person.
Zitat:Du bist eine starke Frau, du erscheinst ebenso eine tolle Frau.
Du gibst mit diesem aktuell dargestellten Verhalten ein echt gutes Beispiel ab und ich möchte dich dafür auch mal loben - weil ich es wirklich toll und auch bemerkenswert finde.
Ich sehe es leider ganz anders. Ich bin eine Frau, die kurz davor ist aufzugeben. Ich könnte vieles schaffen und natürlich kann ich mir auch irgendwie alleine versorgen und leben. Ich will aber nicht mehr.
Nach meiner letzten Trennung, die für Außenstehende viel schlimmer war, habe ich ich mich relativ schnell in Dates gestürzt, weil ich es so bescheiden fand alleine zu sein. Ich habe die Wochenenden gehasst, habe Überstunden gemacht, Feiertagen waren ein graus. Diesmal verkrieche ich mich. Der Gedanke, an einen anderen Mann ekelt mich regelrecht an. Ich habe zwischendurch überlegt ob ich mich einfach wieder in etwas Neues stürzen sollte aber es geht mir nicht um das alleine sein. Es geht mir um ihn als Person. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich vertraut. Ich weiß, es hat auch viel mit meiner Lebensgeschichte zuzun und vielleicht war auch all das zuviel Druck und Verantwortung für ihn.
@LuiseR: Vielleicht backe ich irgendwann wieder für Freunde oder Kollegen. Für mich alleine nicht.
Ich müsste längst gepackt haben und mich auf den Weg zur Ärztin machen. Ich kann mich aber nicht aufraffen. Ich will nicht zurückfahren und ohne ihn in der Wohnung sein. Ich will und kann aber auch nicht bei meiner Mutter bleiben. Zudem muss ich bis 11.45 Uhr das blöde Rezept und die Unterlagen bei der Ärztin abholen.
Ich fühle mich so leer und ausgesaugt. Es geht immer weiter bergab. Ist denn da nie ein Ende ein Sicht?!?


