Hallo Belladonna,
Zitat:Während der Therapie habe ich eigentlich nur geheult. Meine Therapeutin meint -ähnlich wie meine Ärztin- dass ein Umzug aktuell keine gute Idee, da ich mit den Kräften eh schon am Ende bin. Ich habe 1,5 Jahre gebraucht, bis mein Akku endlich mal wieder zu 20-30% geladen war und nun ist er gefühlt bei Minus 500. Sie weiß, dass es finanziell schwierig ist und wenn die Wohnung erstmal halb leer geräumt ist wird es bestimmt besonders schlimm. Ich werde morgen nochmal vorsichtig versuchen mit meiner Mutter darüber sprechen.
Ist es denkbar, dass Deine Mutter mal mit zu der Therapeutin geht?
Was meint denn die Therapeutin zu den Panikattacken?
Zitat:Danach hatte ich ein Vorstellungsgespräch was ganz gut gelaufen ist. Nächste Woche bekomme ich die Rückmeldung. Natürlich ist es nicht die Beste Idee vor einer Kur und mit Panikattacken noch einen Nebenjob zu suchen, aber im Juli und August werde ich -Stand heute- nochmal 20% weniger arbeiten und auch wenn das mit dem Weihnachtsgeld verrechnet wird habe ich dann noch mehr Zeit. Zunächst dachte ich nach der Heulattacke bei der Therapeutin dass ich das Gespräch absage aber letztendlich war es ein ganz gutes Gespräch. Mal sehen was sich da ergibt.
Hut ab, Du bist echt stark, dass Du das nach der Therapie noch gemacht und geschafft hast!
Zitat:Seit 19 Uhr bin ich wieder zu Hause und habe festgestellt dass ich noch nichts gegessen habe. Also schnell eine Wäsche angestellt und zwei Brötchen gegesen. Für meine Diätpläne ist das momentan super und ich schaffe vielleicht bis zum Geburtstag mein Gewicht zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe. Bevor sich jemand Sorgen macht: Normal esse ich mehr als genug und an Gewicht ist auch noch reichlich, nein mehr als reichlich vorhanden.
Danke für die Info

Ich muss zugeben, in meiner Vorstellung warst Du kurz vor dem Verhungern (etwas übertrieben).
Zitat:Er hat sich heute noch nicht gemeldet und wird das wohl auch nicht mehr tun. Der erste Tag seit... ich weiß es nicht. Traurig
Du bist da ja eigentlich immernoch im kalten Entzug- plötzlich ist er nicht mehr da, das will erstmal verkraftet sein.
Den Vorschlag vo Idaho finde ich echt gut:
Zitat:es ist kein problem, ihm zu sagen: es kostet mich unmenschliche kraft nicht zusammenzubrechen, also erspar mir diskussionen wann ich wie zuruckzurufen habe.
Auch die Anregung von Chris:
Zitat: Sag ihm, dass Du unter der Trennung sehr leidest
Dann wärest Du ehrlich, und ich glaube, Du hast das Bedürfnis nach Ehrlichkeit. Vermutlich empfindet er dann Scham oder Mitleid- jetzt für den Moment.
Wenn Du Dein Befinden aber als einen höchstwahrscheinlich zeitlich begrenzten Zustand darstellst,
dann hat das einen ganz anderen Charakter, als zu betteln, dass er es sich anders überlegt. In Form von der Kur kümmerst Du Dich ohne seine Hilfe um Dich, brauchst aber etwas Zeit.
Dadurch wird es keinesfalls umöglich, dass, wenn Du Dich erholt hast, Ihr Euch unter anderen Vorzeichen wieder annähert.
Du solltest Dich wirklich nicht mit der Vorstellung überfordern, ihm von jetzt auf gleich die Souveräne vorspielen zu müssen. Jetzt ist ja erstmal z.B. das mit der Wohnung zu klären.
Auch wenn Du Dich besch.... fühlst- es wirkt sehr positiv beeindruckend, wie Du kämpfst!
Liebe Grüße und gute Nacht!
