kuddel7591
Gast
dann wäre aber mal eine Klärung von Begrifflichkeiten vonnöten, was eine 2-wöchige Bedenkzeit
und eine mehrmonatige Probezeit von einer endgültigen Entscheidung, den Posten in Japan anzunehmen, unterscheidet. Endgültig entschieden scheint nach den von der TE gemachten Äußerungen noch goar nix.
Zitat hahawi
Zitat:Die Frage, die sich mir stellt, ohne Vorhaltungen zu machen, ist doch, was die Sache mit dem Zweitmann bei ihm angerichtet hat. An seinem Ego. Inwieweit er die Sache mit der Krebserkrankung als passiver, unwissender Part miterlebt hat, wo er sicher das Gefühlschaos seiner Frau erlebt hat, dieses aber nicht einordnen konnte.
Und auch wenn er sich ihr gegenüber mit oberflächlichen Erklärungen zufriedengegeben hat, wie weit hat er es doch auf sich bezogen und sich da infiziert mit Unsicherheit.
Und das zweite, dass hier reinspielen könnte ist ja auch, dass es eigentlich in langjährigen Beziehungen normal und vor allem gesund ist, wenn die Partner durch gefühlte Defizite, sich in die Haare geraten.
Auch das scheint hier nicht der Fall zu sein.
Die TE hat ja die Möglichkeit, ihre jeweiligen, teilweise ambivalenten Bedürfnisse mit dem jeweils passenden Mann zu befriedigen.
Der EM hat das anscheinend bisher nicht
@ hahawi
schlichtweg - der EM der TE weiß nichts von der Affäre seiner Frau - demzufolge auch nicht von der Krebserkrankung des Lovers - es sei denn, die TE hätte eine solche Erkrankung auf einen ihr "Bekannten" bezogen an den EM herangetragen.
Es hat den Anschein, als hätte der EM vom Doppelleben seiner EF nichts mitbekommen. Der EM nimmt nicht wahr - so scheint es - dass sich seine EF ihm "irgendwie" verändert zeigt.
Die TE kann beantworten, ob der EM irgendwelche Dinge bemerkt hat, die mit einem veränderten Verhalten seiner Frau ihm gegenüber zu tun haben - worauf auch immer bezogen. Im Grunde fällt ein verändertes Verhalten auf....hat der EM in all den Jahren wirklich nichts bemerkt, will er nichts "bemerken", lässt er etwas verlauten, was die TE abtun muss? Und selbst wenn es zu bewusst oberflächlichen Erklärungen ihrerseits kam - was sollte die TE auch anderes tun, als den
Fokus von ihrer Affäre wegzuführen?
Wenn ein EP zum anderen sagt, "soweit ist alles in Ordnung!" - fragt der EP gezielt nach, was es mit dem "soweit" wirklich auf sich hat? Meist reicht doch die Teilaussage "alles in Ordnung" vollkommen aus.
Was du zudem ansprichst ....
Zitat:Und das zweite, dass hier reinspielen könnte ist ja auch, dass es eigentlich in langjährigen Beziehungen normal und vor allem gesund ist, wenn die Partner durch gefühlte Defizite, sich in die Haare geraten. Auch das scheint hier nicht der Fall zu sein.
Das sind Spekulationen, dass das evtl. nicht stattfindet - wohlweislich nicht stattfindet. um keine Angriffsfläche zu bieten?
Zitat:Die TE hat ja die Möglichkeit, ihre jeweiligen, teilweise ambivalenten Bedürfnisse mit dem jeweils passenden Mann zu befriedigen.
...und das könnte eine Erklärung dafür sein, die Ambivalenz der TE ihr Leben, ihre Ehe und sich selbst gegenüber zu kompensieren - wie schon erwähnt...auf Kosten von Betrug und Lüge dem EM gegenüber.
Zitat:Der EM hat das anscheinend bisher nicht
....weil der EM das nicht will/braucht, weil die TE ihm das beschert, was dem EM vollkommen ausreicht. Die TE "liefert", was der EM braucht/will...fertig. Der Lover "liefert" das, was die TE rundum zufriedenstellt.....TE und Lover in Koexistenz zur Erfüllung der jeweiligen Abhängigkeit - zu Lasten des EP und der LG, die nichts davon zu ahnen scheinen!
