Zitat von somm:Er lebt bereits seit 6,5 Jahren nicht mehr bei ihnen. Er ist auch nicht finanziell abhängig aber er ist jemand, der Harmonie brauch. Und ich denke mit seiner Familie bricht man eben nicht so einfach und selbst wenn er das macht ist er doch am Ende auch nicht glücklich
Er lebt nicht mehr bei ihnen seit 6,5 Jahren. Was ist der Grund, fand er nirgendwo anders eine Arbeit oder einen Studienplatz? Also ist er immerhin räumlich auf Distanz gegangen, ich lebe 700 km von meiner Familie entfernt, aber trotzden sind wir uns nahe, besuchen uns gegenseitig, machen zusammen Urlaub etc. wenn es sich ergibt.
Ich hatte auch schon Freunde, die meinen Eltern nicht gefielen, inzwischen lebt nur noch meine Mutter und die mochte meinen Ex auch nicht, hätte mich aber nie vor die entscheidung gestellt er oder ich.
Dein Freund ist anders sozialisiert, er ist innerhalb seiner Kernfamilie groß geworden, durfte nie Freunde mitbringen seine Lebenspartnerinnen werden abgelehnt.
Ein Mann der normal sozialisiert ist, ist im Stande eine Entscheidung zu treffen. Ich habe einen Kumpel, der hat eine Frau, die bei seiner Familie komplett unten durch ist (zwei Brüder sagen, sie akzeptieren es, dass er seine Frau geheiratet hat), seine Eltern und einige andere Geschwister lehnen diese Frau ab.
Fazit: Zur Hochzeit kam ihre Familie, die Freunde von beiden und die zwei Brüder sowie seine Paten, die auch sagen sie wollen ihm seine Hochzeit nicht schlecht reden. Inzwischen sind er und seine Frau schon einige Zeit zusammen. Einige aus seiner Familie haben ihre Meinung geändert und akzeptieren sie, andere sind bis heute gegen sie. Mein Kumpel hat immer gesagt, er steht zu seiner Frau. So hatte ihre Ehe eine Chance, bei euch sehe ich schwarz, der Mann wird auch mit 40 noch keine richtige Beziehung haben wie der Ex meiner Bekannten der sich nie aus der Ursprungsfamilie lösen konnte.
Ich wünsche dir alles gute für die Zukunft, aber ich wage zu bezweifeln, dass du auf Dauer glücklich mit diesem Mann wirst.