Urmel_
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Zitat von PhönixFlamme:@Urmel_
ergänzend und anderer Blickwinkel :
Völlig unabhängig vom Status wird es auch kritisch, wenn der Mann sich nicht mehr um eine Frau bemüht. Dann gerät es nämlich in eine völlige Schieflage von Geben und Nehmen.
Welche wirklich liebend Frau möchte und braucht nen Kerl, der nur nimmt und sich bedienen läßt oder möchte mit materiellen Geschenken überhäuft werden, statt liebevoll und respektvoll behandelt zu werden ?
Geschenke und Status = Achtung und Respekt ?![]()
Das als Mann nur am Status festzumachen, an Materiellen Gütern und Luxus, halte ich für ziemlich gewagt. Da landet Mann dann nämlich automatisch bei Frauen, die darauf genau aus sind und nicht nur innerhalb der Beziehung, sondern auch nach Trennung. Die Frau ist dann eine Art Besitz und käuflich, um es mal ungeschönt in Worte zu fassen.
In der Tat. Der Adressat war in diesem Fall aber eben ein Paar, bei dem an sich alles im Gleichgewicht ist, nur eben der Mann, der die Handlungen von Frauen schlecht einschätzen kann und in letzter Instanz Gefühle verhandeln will, was ja nicht geht. Also am Tisch, während der Trennung.
Und ja, als Mann kannst Du auch mit extrem viel Anziehung die Dame langsam runterreiten, wenn auf der anderen Seite ein Mindestmaß an Sicherheit nicht gegeben ist. Habe ich selber schon mal durchgezogen und als nicht besonders konstruktiv erkannt. Irgendwann ist da die Dame eben auch völlig entnervt. Oder eine andere Emotion, beispielsweise der Wunsch nach dem Kind, trumpft temporär die Anziehungskraft.
In so einem Fall hat aber der neue Mann ein Problem. Denn in den meisten Fällen wird da ein Mann gewählt, der maximale Sicherheit (für das Kind) gibt. Und dann wird es richtig übel, wenn die Emotione "Kind will!" entschwindet und dann wieder "maximale Anziehungskraft ist Trumpf" das Ruder übernimmt. Erwischt in der Regel Männer, die an die eine oder andere Art des "Sparbuchs der Liebe" glauben und ihren Invest als Sicherheit sehen, mit der man die Frau halten kann. Das erwachen ist dann übel.
