@urmel
Zitat:Wo ich (für die Männer) eines der größten Probleme sehe, ist die systematische Verballhornung der männlichen Tugenden, wenn es dem Zeitgeist nicht passt und das systematische Einfordern von männlichen Tugenden (Man up!), wenn es um die Pflichterfüllung geht.
Das hat eine Spiegelung verdient:
Wo ich (für die Frauen) eines der größten Probleme sehe, ist die systematische Verballhornung weiblicher Tugenden (Berufshausfrau, Berufsmutter, Arztgattin, von Beruf Ehefrau, Gluckenmutter), wenn es dem Zeitgeist nicht passt und das systematische Einfordern von weiblichen Tugenden, wenn es um die unbezahlte! Pflichterfüllung geht (Elternzeit, Großteil des Haushaltes organisieren, Pflege von Verwandten).
Wegen des Zeitgeistes selbst bitteschön ein ordentliches Einkommen beisteuern - im Fall der Fälle bitte auf selbiges plus solide Rentenvorsorge sofort verzichten.
Zu allen Zeiten weitesgehend alleine den Haushalt beschicken. Und dabei immer frisch S..y aus der Wäsche lächeln.
Wenn du meinst, als Mann stehst du bereits vor der Quadratur des Kreises, dann nimm bitte auch folgende Catch 22-Fallen für Frauen zur Kenntnis:
Gluckenmutter//Rabenmutter
Frigides Weib//*beep*
Emanze//Hausmütterchen
Karriereweib//Berufsgattin
Zitat:Was die Leute da selten auf dem Schirm haben ist, dass da junge Männer mit einem massiv gestörten Bezug zu ihrem eigenen Wesen aufwachsen. Und eine der Begleiterscheinung dieser ideologisch bedingten "Umerziehung" sind nicht nur massiv ansteigende Selbstmordzahlen bei Männern, denen der Ego-Invest von 30 Jahren unter dem Popo weggeblasen wird, obwohl sie der Meinung sind, im Sinne der Gesellschaft alles richtig gemacht zu haben, sondern auch der Glaube, dass man sich nur stark genug mit der Weiblichkeit identifizieren muss, um so ans Ziel zu kommen. Frauen wollen aber keine zweite beste Freundin.
Was die Leute da wenig auf dem Schirm haben, dass da Frauen mit einem massiv gestörten Bezug zu ihrem eigenen Wesen aufwachsen. Wer so vielen sich völlig widersprechenden weiblichen Idealen der Gesellschaft und von Männern hinterher eifert, wird magersüchtig, bulimiekrank oder entwickelt unter dem Leistungsdruck andere zwanghafte Störungen bis hin zum Suizid. (Die meisten) Männer wollen aber keine perfektioniertes Psychowrack, sondern eine entspannte Frau mit Spass an ihrem Körper, Genussfähigkeit am Essen, Lebensfreude. (Für die anderen gibt es you.p.o.r.n.)
Zitat:Tief drinnen wollen sie einen Mann, der der Fels in der Brandung sein kann, wenn es um die Wurst geht. Und ein Mann, der den emotionalen Wellen der Frauen mit Ruhe begegenen kann und sich davon nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Tief drinnen wollen Männer eine gepflegte, genussfähige, humorvolle Frau, die sie deshalb immer wieder verführen und beeindrucken können.
Zitat:Aber Frauen können dies Männern nicht sagen, denn ein Mann, dem man sagen muss, wie er ein Mann ist, ist kein Mann.
Aber Männer können Frauen dies nicht sagen, A wissen sie es selbst nicht, wie anziehend es auf sie wirkt, wenn Frau sich beim Date genussvoll über ihren Teller her macht
B wollen sie eine im Vergleich zu anderen begehrenswerte Frau und das derzeitige Ideal ist Size Zero
C haben haben sie vielleicht schon zuviele schlechte PU-Ideen im Kopf "Wow Schatz, hast du die S..y. Frau dort drüben gesehen?" (Es gibt auch gute Ansätze bei PU).
Übrigens will auch kein Mann was verbindlicheres von einer Frau, der er erst erklären soll, was ihn an Frauen begeistert.
Männer wie Frauen müssen da selbst hinter steigen, der aktuelle Partner kann auf ein entspanntes Selbstbild kaum hinwirken.
Zitat:Und es würde auch die Auswahl der Frauen, die Suche nach den besten Genen, außhebeln. Wertlos machen. Das ist aber eine der wneigen Schutzfunktionen, die die Damen haben. Das wird sich nicht ändern, das ist Hardware. Es ist ein Feature, kein Bug. Das verstehen aber die Männer mit 30 Jahren Ego-Invest in die kastrierte Männlichkeit nicht. Und dann wird ausgeteilt, aber richtig. gegen Menschen wie mich, die das Ego in Frage stellen. Es ist die Angst in diesen Männern. Und deswegen schaffen es die richtig harten Brocken erst dann umzulenken, wennn sie mit völlig zerstörtem Ego in der Klinik aufwachen, die Dinge, sich, zu ändern. Denn erst wenn das Ego aus dem Weg geräumt wurde, besteht die Chance, auf Basis der Realität, alles neu aufzubauen.
Ja, Männer, die allzu "weiblich" auf Kuschelkurs getrimmt wurden, leiden unter derselben Unfähigkeit laut und deutlich für sich "Nein Danke" zu entscheiden, wie das bei Frauen der Fall ist, die einen Shicetypen nach dem nächsten an Land ziehen und sich geschlagen im Frauenhaus wiederfinden.
Bei Frauen ist diese Problemlage nur schon länger und offensichtlicher bekannt. Hollywood-Schundromanzen wirken auf beide Geschlechter.
Angstbesetzt sind die neuen Wege, sich "partnerschaftlichen" Angeboten zur Skla. zu widersetzen bei beiden Geschlechtern, wenn im Vorfeld die ureigenen Kräfte zur Selbstbehauptung gestutzt wurden.
Wie du siehst, urmel, ich sehe hier keinen Anlass zum Grabenkampf der Geschlechter.
Ich bin sogar optimistisch, dass auch andere erkennen, dass fehlgehende Erziehung und untaugliche Rollenvorbilder immer beide Geschlechter in gleichem Maße betreffen.
Und das nicht erst, seit die ehemaligen Nice-Guy Typen was merken.