Zitat von Hansl: Bitte erkläre mir dies deutlich.
Naja, bislang steht ja nur die Frage im Raum, wie Frauen einen Mann bewerten, also wie sie sozusagen die besten Gene auswählen.
Es sei denn natürlich, dass man die Behauptung aufstellen würde, dass Frauen nicht auswählen/bewerten. Was bedeuten würde, dass Frauen mit jedem Mann ins Bett gehen.
Da eine Frau nicht mit jedem Mann ins Bett geht, kann man annehmen, dass Frauen auswählen.
Da man einen Menschen aber nur subjektiv bewerten kann, weil Wahrnemung und Sample-Erhebung weit entfernt von "klinischen" Bedingungen existieren, muss die Erhebung solide und simpel sein.
Einer von ganz vielen Punkten, die relevant sind, ist beispielsweise die Frage, wie gut ein Mann für das Kind sorgen kann. Die Bewertung läuft natürlich zu einem großen Teil unterbewusst, also muss sich jetzt keiner Hoffnung machen, dass er alleine mit viel Geld auf dem Konto diese Angst "Fähigkeit des Mannes für Schutz des Kindes und Frau" beruhigen kann. Weil, wir reden ja von simpel und unterbewusst.
Also ist die Frage eher, welche Eigenschaften mehr Wahrscheinlichkeit für Schutz bieten. Und da hat eine Frau einen guten Gradmesser: ihre Angst, ihre Emotion. Also ist auf dieser Werteskala ein Mann, dessen Handlung weniger der Emotion unterworfen ist, als der Vergleich (die Angst der Frau) in diesem Vergleich wertvoller, was reale Gefahren angeht - Angriff, Hunger...
Will eine Frau also ganz sicher sein, den richtigen Mann gefunden zu haben, macht sie was? Sie beobachtet, wie der Mann mit Angst umgeht. Fehlt ein passendes Beispiel und nimmt die Angst in einer Frau zu, sorgt die Frau selber für einen Vorfall, damit sie bewerten kann, ob der Mann (noch) wertvoll ist.
Neudeutsch nennt man es dann S.-Test. und da meist unsichere Frauen ein Problem damit haben, wenn Männern bewusst wird, wie das Spiel läuft (was das Werkzeug der Auswahl beeinträchtigen könnte) wird es meist ins Lächerliche gezogen.
In Anbetracht des Umfangs ist das jetzt nur ein Beispiel, aber im Prinzip läuft das alles nach Schema F. Und die Anker, an denen diese Hebel ansetzen, sind halt sehr simpel und schlicht, weil sie effektiv sein müssen (siehe oben). Das Grundprinzip haben die Mädels schon ab der 8. Klasse drauf und meist wird das nicht mehr verfeinert. Warum auch, die meisten Männer raffen in ihrem Leben noch nimmer die Tricks der 8. Klasse. Famos wird das Schauspiel jedoch, wenn die Damen merken, dass ihr Gegenüber zum einen die Tricks auch kennt und zum anderen sich emotional nicht steuern lässt. Da ist dann Kirmes.
