Beatrice
Gast
habe mal ein wenig gegoogelt. Liebeskummer, Adrenalin, Cortisol, Black-out in Zusammenhang mit Adrenalinausschüttung (z.B. Prüfungssituationen).
Ja, da scheint es einen Zusammenhang zu geben. Interessant.
Das hieße, Sport ja, wenn es zu sehr kickt (Drachenfliegen, Bergsteigen, Downhill u.s.w) lieber mal einen Gang zurück schalten, damit kein Black-out (nenne das jetzt einfach mal so ein wissenschaftlicher festgelegter Begriff ist es nicht) ein Handeln blockiert.> Meine Interpretation, kein fundiertes Wissen.
Seltsam, da ich ja nun nicht die einzige sein werde, die sowas erlebt hat, wundert es mich doch sehr, das es keine Artikel, Berichte darüber gibt. Oder ich habe mit den falschen Wörtern gegoogelt.
Jedenfalls werde ich, wenn ein nochmal ein schlechten Tag habe, wo sie mir zu sehr im Kopf rumspukt, einen Gang zurück fahren. Keine Lust sowas nochmal zu erleben.
Ein Freund von mir, über 20 Jahre her, ist mit dem Auto tödlich verunglückt. In einer allgemeinen Liebeskummerphase. An dem Tag hatte er Bescheid bekommen, die Gesellenprüfung mit Auszeichnung bestanden zu haben. Er war völlig euphorisiert, auf dem Weg nach Hause, wo er sich schon darauf freute das Ergebnis seiner Mutter mitzuteilen, ist er verunglückt. So kurios, dass Zeitungen dieses als interessantes Thema befanden. Der Unfallhergang war nicht nachvollziehbar. Allerdings fiel das Wort "Augenblicksversagen".
Er war nicht selbstmordgefährdet.
Vielleicht hatte er auch so einen Black out. Wäre jedenfalls eine Erklärung. Für mich.
Andere sehen es bestimmt ganz anders. Aber vielleicht sind meine Theorien hier für manch einen doch ganz interessant.
Gruß
B.