Zitat von Jane_1:Euer Trennungsgespräch ist, hm, sagen wir mal interessant. Und auch wenn ich mich frage, wieso du nichts gefragt hast, frage ich mich aber auch, was bei deiner Freundin los ist. Wenn ich mich in sie hineinversetze, in diese 10 Minuten Schweigen, ich glaube ich hätte irgendwann rufen müssen "Ja, willst du denn GAR NICHTS dazu sagen?"
Stand jetzt:
Ich glaube, dass ihr die Sache aus dem Ruder gelaufen ist. Dadurch, dass ich mich nicht positioniert habe, konnte sie nicht darauf reagieren,
wie ich mich positioniere.
Mal in Extremen gesprochen:
Hätte ich mich getrennt und sie rausgeworfen, hätte ich die Beziehung kaputtgemacht, hätte ich am Boden gefleht, wäre ich in der Bringschuld gewesen.
Ich habe aber nichts gemacht und sie war nicht in der Lage, sich zu positionieren. Also keine offizielle Trennung, sondern Flucht.
Und der einzige unmittelbare Informationsbringer sitzt mir bei der Arbeit gegenüber. Und dieser Informationsbringer hat mich (der ist nicht doof, der kann das kommunikative Schattenspiel vermutlich besser als ich) auf die indirekteste Art nach einer Positionierung gefragt. Mit einem Tool, was sonst an sich nur Frauen nutzen:
Du bist die letzten Tage so still. Eine Behauptung, zu der man sich positionieren muss.
Am Tag nach der Trennung werde ich also bei der Arbeit aufgefordert, mich zu positionieren, was ich beim Abgang von Madame
nicht gemacht habe.
Zufälle gibt´s.
Zitat:Coole und entspannte Frau, mit der nie ein Streit aufkam. Hm, mE muss ne coole und entspannte Frau auch mal die Nerven verlieren, ausrasten. Wie sie danach damit umgeht, macht sie dann erst zu einer wahrlich coolen und entspannten Frau.
Vielleicht war sie für dich eine coole und entspannte Frau, also pflegeleicht um es mit einem häßlichen Wort zu beschreiben.
Kann es sein, dass es zwischen euch keine oder nur wenig echte, tiefe Intimität gab? Das geht nur mit Kommunikation und sich öffnen. Das scheint mir gefehlt zu haben.
Ich glaube, der Part ist für meine Zukunft wichtig. Vielleicht habe ich wirklich diesen Weg gewählt. Ich kann aber sagen, dass mir auch eine scheinbar pflegeleichte Frau über die Jahre sehr wichtig geworden sein kann. So mit Liebe und so. Und sie hat schon Schwächen gezeigt, genau wie ich auch. Also das die Kommunikation gänzlich ohne Intimitäten auskam, würde ich jetzt nicht behaupten.