Zitat von Sohnemann:Sich richtig tief auf ein Menschen einlassen, der sein Innerstes nicht kommunizieren kann, ist wie Gambling mit hohem Einsatz.
Vollkommen richtig.
Vor allem wenn dieser Mensch eine Frau ist. Normalerweise ist ja die Frau eher für das Emotionale geschaffen.
Wenn diese Kommunikation des (emotionalen) Mangels durch die Frau dann fehlt, gibt es ein riesen Problem, denn dann fehlt grundsätzlich die Kommunikation des Emotionalen in der Beziehung. Der Mann an sich nimmt ja schon mal grundsätzlich das offen Emotionale raus aus der Kommunikation bzw. lässt es (unbewusst) durch die Ratio filtern, bevor er etwas sagt. Wenn er dann versucht eine Nichtkommunikation mit noch mehr Einsatz aufzuwiegen, vergrössert sich dieses Ungleichgewicht noch.
Er hat ja als junger Mann gelernt, dass es besser ist die Gefühle für sich zu behalten, weil es zu oft als Schwäche ausgelegt wird und ja auch wohl auch eine Schwäche ist, sich öffentlich zu emotional zu zeigen.
Ja, jetzt werden wieder Einige kommen und sagen, man darf auch unversteckt Emotionen zeigen und rumheulen, aber nein, das darf man als Mann nicht, und wenn doch, dann nur mit Folgen.
Im Unbewussten der Partnerin, noch viel mehr wenn diese selbst nicht so tiefen und bewussten Zugang zu Ihren Gefühlen hat, wird man zwei, drei Stufen in der Rangordnung nach unten befördert. Da kann dieselbe Frau dann trotzdem sagen und rationalisieren, dass sie das gut findet, dass Männer offen Gefühle zeigen, aber in ihrem Hinterhirn wird der Mann abgewertet, besonders wenn es der eigene Partner ist, der ja eigentlich der Fels in der Brandung sein soll.
Einzige Ausnahmen für öffentliche Heulererlaubnis beim Mann ist meiner Meinung nach: Tod eines Kindes oder geliebten Haustiers (Hund/Katze)
Versteht mich nicht falsch, man darf als Mann nah am Wasser gebaut sein, nur muss man dass im stillen Kämmerlein für sich ausleben.