FrauDrachin
Mentorin
- Beiträge:
- 5593
- Themen:
- 4
- Danke erhalten:
- 13919
- Mitglied seit:
Zitat von Mali8:ich weiß nicht was ich noch machen soll, was ich noch probieren kann. Ich hab ihr gezeigt das ich mich über die letzten monate geändert habe, das ich nicht mehr weiter der passive part in der beziehung sein möchte.
Kennst du den blöden Witz?
Therapeut: "Ist ihnen schon aufgefallen, dass sie immer allen recht geben? Sie sollten wirklich mal eine eigene Meinung haben!"
Patient: "Ja, sie haben vollkommen recht, das stimmt! Das sollte ich wirklich!"
Also, was du getan hast, war, ihr zu zeigen, dass du nicht nur passiv alles mit dir machen läßt, sondern auch noch aktiv nach ihrer Pfeife tanzt. (Ist jetzt etwas überspitzt ausgedrückt, welches Ausmaß das hat, kannst nur du sagen.)
Meine Idee war, deine Würde, deinen Stolz und deinen Standpunkt wiederzufinden.
Sie sagt, sie habe es satt, mit dir zusammen zu wohnen? Wie vereinbarst du es dann mit deinem Stolz, dazubleiben?
Du hast dich schon die ganze Beziehung an ihre Vorstellungen angepasst, jetzt passt du dich sogar an dieses Fitzelchen Nichtbeziehung an?
Du wartest passiv auf den Scheidungsantrag. Warum beantragst nicht du selber die Scheidung?
Du sagst, du hältst diesen Schwebezustand kaum aus. Warum sagst du dann nicht zu ihr: "Du hast die Trennung ausgesprochen. Ich würde gerne für die Beziehung arbeiten, was hältst du von einer Paartherapie? Oder, wenn dein Entschluss endgültig ist, wie wollen wir unseren Kram aufteilen?"
Geh zu einem Rechtsanwalt und lass dich beraten, was im Fall der Scheidung auf dich zukommt, welche Rechte und Pflichten du hast.
Das wäre in Anbetracht der Situation Aktivität, denke ich.
Falls das für dich aus irgend einem Grund nicht geht, warum nicht?
