wow, Andreas, sei mir nicht böse, aber als erstes kriegst Du von mir ein ganz großes Danke, denn das was Du aufgeschrieben hast, erspart mir zu 99%, meine Geschichte hier zu wiederholen

Das ist jetzt vielleicht nicht besonders hilfreich, aber immerhin kannst Du einen weiteren Strich auf der der Strichliste machen, dass Du nicht allein dastehst und all Deine Gedanken auch nicht absurd, sondern vermutlich fast schon alltäglich sind. Das ist ein bisschen schade, wer ist schon gern alltäglich, aber in erster Linie doch auch beruhigend, wenn man merkt, dass man noch "normal" ist (was ist schon normal in so einer Ausnahmesituation...)
Ich will gern noch mehr schreiben, aber nicht jetzt, jetzt bin ich zu müde.
Nur eine Sache: Meine Frau wollte auch, dass ich gehe, aber ich habe den Mut gefunden ihr zu sagen, dass SIE gehen muss und sie wird es tun. Es hat sie wegen der Kinder Überwindung gekostet, aber sie hat es begriffen - ihr ist klar geworden, dass es dasselbe ist, was sie von mir verlangt und kein Rosenkrieg und dass wir nur gemeinsam die Entscheidung treffen können. Sie musste auch erst verstehen, dass das genauso für die Kinder gilt. Hier durfte sie ziemlich überrascht worden sein, von meinem Mut, was ich mir mit den Kindern zutraue. Derzeitiger Stand ist, dass wir ein paritätisches Modell (Sa.-Di.) umsetzen wollen. Wir werden in den nächsten Tagen daran weiterarbeiten und wenn nichts schiefläuft, das noch im Januar umsetzen.
Alle sagen mir immer "Kopf hoch!", daher: KOPF HOCH!