@Sargon
und wieder willst Du alles und sofort. Worum geht es hier? Verzweiflung darüber, daß Deine Frau sich trennen möchte oder Verzweiflung darüber, daß DU dich in eine Situation gebracht hast, die jetzt so ausschaut.
Ich kenne die Hintergründe nicht, hier ein paar Fakten:
jemand der hier mit seiner Selbstständigkeit scheitert, muß das auch hier wieder in Ordnung bringen, der kann auch nicht einfach woanders hin.
Deine Frau dazu überreden zu wollen, ihr Umfeld zu verlassen, welches ihr vielleicht Sicherheit gibt, nachdem Du sie so lange nicht gut behandelt hast, ist selbstsüchtig.
Deine Kinder aus ihrem gewohnten Umfeld zu reißen, von denen zu wollen, daß sie einfach mit Dir kommen, womöglich irgendwohin, wo sie nicht mal die Sprache sprechen, ist kein Zeichen von Liebe.
Du hast gesagt, Du würdest
Zitat von Sargon:und alles der Frau und den Kinder lassen was wir haben,
. Wenn Du dies nur tust, weil es um Deine Existenz geht, dann ist auch das nicht so liebevoll, wie du es Dir einredest.
Nur, weil Du dann die Kinder nur einmal im Jahr sehen könntest... Wer bestimmt das? Und in Zeiten von heutiger Technik, ist das auch nur bedingt wahr.
Sargon, wenn es Dir nur darum geht, daß Deine Frau und Deine Kinder Dir nicht folgen, dann verstehe ich Deine Trauer und ich verstehe Dein Unglück, aber es ist nicht friedlich und ist es nicht liebevoll.
Versuch Alternativen zu finden.
Vielleicht kannst Du anders aber hier neu anfangen, vielleicht kannst Du die Kinder häufiger sehen, vielleicht gehst Du erst, baust etwas auf und schaust mal, ob Deine Familie nach einem Jahr, bereit ist vielleicht doch Dir zu folgen.
Wenn Du noch einmal von vorne beginnen mußt, dann ist es das beste für Deine Frau und Deine Kinder erst einmal nicht mitzukommen, denk an die Krankenversorgung, die Sicherheiten und den Rückhalt, die diese dort wo sie sind haben.
Ich versthe, daß Du Angst hast, alleine von vorne zu beginnen, aber das ist geleitet von Angst und nicht von Liebe.
Wo soll es denn hingehen?