Zitat von Ema:Was er zu verlieren hat? Ihren Respekt, mit Verlaub. Deine Ratschläge aus dem Post, den ich gerade zitiere, laufen im Prinzip darauf hinaus, dass er sie behandelt wie ein rohes Ei und auf ihre Bedürfnisse eingeht, ohne seine eigenen zu beachten. Das ist meiner Ansicht nach eine Strategie, die dazu führt, dass eine ...
@Ema, ich finde, was du schreibst ist nachvollziehbar und auch aus meiner Sicht richtig.
Die Menschen sind unterschiedlich und so reagieren sie auch. Wir kennen die Gefühlswelt und
welche Probleme die Exfreundin vom TE hat nicht, sondern nur aus der - möglicherweise nur be-
dingt richtigen Sicht - vom TE.
Aus meiner Sicht stellt sich das so dar:
1. Warmwechsel von ihr. Keine Aufarbeitung der vorhergehenden 10 jährigen BZ
2. Ihre Gefühle für den TE haben sich nach der 1. Phase für eine BZ nicht ausreichend entwickelt
3. Sie war sich unsicher, wollte aber selbst das (noch?) nicht beenden
4. Ich halte es im Ergebnis für nicht entscheidend wie der TE gehandelt bzw. damit umgegangen
ist. Schlicht, weil das nicht das Kern- und Hauptproblem war und ist.
5. In der Verliebtheitsphase sollte der Himmel voller Geigen hängen. Entweder die Gefühle sind
da und stabilisieren sich, oder es reicht eben nicht für eine feste BZ.
6. Wenn etwas nicht oder, wie in dem Fall, nicht mehr passt, war es vom TE richtig, auch aus
Eigenschutz, sich zu trennen. Was wäre, wenn, sind jetzt keine zielführenden, sinnvolle Gedanken.
7. Sie wollte sich von ihrem langjährigen LP trennen, glaubte Gefühle für den TE zu entwickeln und
das hat ihr die Trennung vom LP erleichtert. Ihre Gefühle für den TE waren letztlich für eine feste
BZ wohl nicht ausreichend. So kann man ihr ambivalentes Verhalten deuten.
Es macht wenig Sinn die was wäre wenn Fragen zu stellen, da der TE nur dort abgeholt werden
kann wo er steht. Die entscheidende Frage ist, der TE möchte ja Wege finden wieder mit ihr zu-
sammen zu kommen, was kann er selber dafür (noch) tun?
@LehrerLempel, die Gefühlsebene ist leider eine Ebene, die mit rationellem Kopf gesteuertem
Denken nur verstanden, aber nicht gesteuert werden kann. Da sollte man sich immer in Erinnerung
rufen. Was du nun tun kannst, dafür gibt es in der Gemengelage keinen erfolgreichen Königsweg.
Ex zurück Strategien sind selten erfolgreich und wenn ja bedauerlicherweise oft nicht, wie man in
den Foren nachlesen kann, von Dauer.
Wenn das Grundproblem nicht, bzw. nicht mehr, ausreichende Gefühle sind, hilft keiner der Tipps.
Wenn die Gefühle, wohl wie bei ihr, schwankend sind, reichen bei ihr die Gefühle für eine feste
BZ nur bedingt aus. Die anfängliche Verliebtheit hat sich dann nicht verfestigt und es macht nicht
wirklich Sinn dann dennoch zu versuchen darauf etwas aufbauen zu wollen. Das klingt alles
nüchtern. Und ja, es gibt auch Grautöne.
Aus meiner Sicht, wäre es gut ihr zu signalisieren, dass du jederzeit für ein offenes Gespräch
mit ihr bereit bist und dir das wünschst.
Es kann durchaus sein, dass sie erst einmal ihre langjährige BZ verarbeiten muss (musste) und
noch nicht innerlich wirklich bereit war, eine neue feste BZ einzugehen. Allerdings solltest du dich
nicht selbst eine lange Zeit auf die Wartebank setzen und dir selber ein Zeitlimit setzen dich ganz,
wenn von ihr keine oder nicht die gewünschte Reaktion kommt, von ihr zu lösen.
@LehrerLempel, bedenke bitte, das sind alles lediglich meine Gedanken und Sichtweisen. Du
hast hier bereits viele Meinungen und Sichtweisen bekommen. Suche dir das für dich passende
und richtige heraus. Ich wünsche dir viel Glück und das sich dein Wunsch erfüllen möge.
Alles Gute.