Kroenchen_richt.
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Zitat von Nyami:Ich habe sie im Gespräch gefragt. Ihre Antworten (auszugsweise):
- Ich wollte dir einen Gefallen tun, weil ich dich liebe
- ich habe erst gedacht, das würde mir auch gefallen
- ich wollte dich nicht enttäuschen bzw. wollte keinen Streit deswegen
- nachdem ich einmal angefangen hatte, wusste ich nicht mehr, wie ich aufhören soll
Kann man schon nachvollziehen. Ich gebe Dir aber Recht, hätte man kommunizieren müssen.
Und nun sind die Kinder da. Sehr einschneidend. Das alte Verhalten, das Ausprobieren und Spielen passt jetzt null zu dem Gefühl Mutter zu sein.
Auch das kann ich verstehen. War es mir bei einem Kind noch möglich, wurde es bei zwei süßen Quälgeistern schon schwieriger. Nicht nur die ständige Anwesenheit der Kinder, des Kinderspielzeugs und ihr Geruch, die lastende Verantwortung, auch meine körperlichen und geistigen Veränderungen nach den Schwangerschaften waren nicht förderlich um in meine alte " S.form " zu gelangen.
Und ein Kind im Bett ist alles andere als stimulierend. Fand mein Ex sehr prickelnd, ich nicht, umgekehrt kam er dann in Probleme, wenn die Kids außer Haus waren und ich prickelnde Ideen hatte. Das Bild Mutter und Luder ging dann nicht in seinem Kopf überein.
Möglich aber auch, dass ich zu sehr Ähnlichkeit mit seinen Gespielinnen bekam.
Schlag ihr eine gemeinsame Therapie vor, um eben die Hintergründe und Baustellen von Euch beiden zu finden. Oder eine friedliche Trennung zu gestalten.
P.S. Hattet ihr mal Wochenenden ohne Kinder? Oder Kurztrips? Um mal so richtig abschalten zu können?