Zitat von Mosaik:Ich spreche weder etwas ab, noch bagatellisiere ich .Ich stelle eine pauschale, platte, moralisierende Aussage in Frage.
Es geht auch um Moral, aber vor allen Dingen um Werte. Jeder der in einer monogamen Ehe/Beziehung lebt,
weiß das Fremdgehen/Affäre nicht i.O. ist, weiß das er/sie die gemeinsamen Werte mit Füßen tritt und die Ehe/Beziehung möglicherweise auf´s Spiel setzt. Also wird ein ganzes Lügengebilde und Lügengerüst aufgebaut um genau das zu vertuschen und zu verheimlichen. Und nein, dass wird nicht gemacht um den eigenen LP zu schützen - wie nicht selten behauptet wird - , sondern um sich selbst vor den möglichen Konsequenzen zu schützen. Die Frage ob Affären gut oder böse sind, erklärt sich damit bereits eindeutig.
Egal was die Affärengänger auch zur Rechtfertigung anführen, sie können nicht bestreiten
- feige zu sein (nicht dazu stehen was sie tun)
- hinterhältig zu sein (den LP im guten Glauben lassen)
- den LP zu belügen
- den LP zu betrügen
- nicht loyal zum LP zu stehen
- die Ehe/Beziehung auf´s Spiel zu setzen
- u.U. eine ganze Familie zu zerstören
- der eingegangenen Verantwortung für die Ehe + Kindern nicht gerecht zu werden
- das Teil ihres sichbar werdenden Charakters ist.
- blenden die möglichen, und meist eintretenen, Folgen aus
- alles zu verharmlosen
- tut alles um nicht aufzufliegen
- ein ganzes Lügengebilde aufgebaut werden muß
Ich denke, wer Affären gut findet, sollte erklären können was an den einzelnen Punkten gut und richtig
sein soll um sein Verhalten schlüssig und nachvollziehbar zu erklären