Fühle mich ruhig in mir selbst und angenehm. Das ist mein derzeitiger Stand! Freue mich über das was ich habe, dankbar bin!
So geht es mir gerade.🤗
Wie geht es dir aktuell ?
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QueenA Mentorin
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@Malea56 heute Früh gut! Fühl mich auch bereit nach der Erkältung ein bissi Sport zu machen. Lieb, dass du fragst! Wünsche dir einen weiterhin guten Tag!
Single-Dasein, neue Menschen, Gegenwart und Zukunft
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Zitat von QueenA:
@Malea56 heute Früh gut! Fühl mich auch bereit nach der Erkältung ein bissi Sport zu machen. Lieb, dass du fragst! Wünsche dir einen weiterhin ...
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QueenA Mentorin
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Hi!
Mir geht in letzter Zeit ein Gedanke durch den Kopf, den ich gerne hier in die Runde geben möchte: Ich habe das Gefühl, dass sehr treue und loyale Menschen oft deutlich länger als nur einen Monat unter einer Trennung leiden. Sie halten fest, reflektieren und brauchen Zeit, um wirklich loszulassen. Gleichzeitig gibt es auch Menschen, die scheinbar schneller weitermachen können sprich von Beziehung zu Beziehung, ohne länger hängen zu bleiben.
Das wirft für mich die Frage auf: Was bedeutet Partnerschaft eigentlich? Geht sie zwangsläufig auch mit Schmerz einher, wenn sie endet oder ist jede Beziehung vielleicht einfach Teil einer Lebensphase mit ihren eigenen Höhen und Tiefen?
Wenn man zum Beispiel an die Zwanziger und Dreißiger denkt, steht für viele das Thema Familiengründung im Mittelpunkt. In späteren Lebensphasen: Vierzig, Fünfzig, Sechzig und darüber hinaus, verändert sich vielleicht auch die Bedeutung von Beziehung: mehr in Richtung gemeinsam alt werden, Erlebnisse teilen, sich verbunden fühlen.
Mich würde interessieren, wie ihr das seht:
Ist Treue und langes Festhalten ein Ausdruck von Tiefe oder eher ein Hindernis, weil man schwerer loslassen kann?
Bedeutet Partnerschaft immer auch das Risiko von Schmerz?
Oder ist jede Beziehung, egal wie lange sie dauert, wertvoll als Teil unserer Biografie?
Zur Einordnung vielleicht ein paar spannende psychologische Befunde:
Studien zeigen, dass Menschen mit hoher Bindungssicherheit (secure attachment) Trennungen tendenziell besser verarbeiten, während Menschen mit ängstlicher Bindung stärker und länger leiden (vgl. Mikulincer & Shaver, 2016). Es gibt Hinweise, dass Frauen im Durchschnitt intensiver trauern, aber schneller wieder genesen, während Männer länger anhaltende Folgen spüren (Morris et al., 2015). Untersuchungen legen nahe, dass Trennungsschmerz ähnlich wie physischer Schmerz im Gehirn verarbeitet wird (Eisenberger et al., 2003) was erklärt, warum er so heftig empfunden wird.
Mich interessiert, wie ihr das für euch selbst erlebt oder einschätzt: Geht es bei Partnerschaft am Ende darum, Schmerz in Kauf zu nehmen oder eher darum, die schönen Phasen zu würdigen, auch wenn sie irgendwann enden?