Update:
Ich nehme ALLES zurück und behaupte das Gegenteil!
Ex dreht komplett am Teller.
Gestern hatten wir ein langes Gespräch. Er eröffnete mir, dass er wieder in seine alte Heimat ziehen möchte, in sein Elternhaus (500km).
Mir hat das hier die Schuhe ausgezogen.
Kompletter Irrsinn.
Er meinte, es sei keine andere Frau im Spiel, die Gründe seien, dass er finanzielle Existenzängste habe, sich hier fehl am Platze fühle, gescheitert sei und es ihm gesundheitlich schlecht geht.
...ok.
Er ist pleite (das zeichnete sich ja seit zwei Jahren ab, so wie er das Geld ausgegeben hat). In seiner Vorstellung verdient er dort an die 6 Euro mehr pro Stunde und könnte ja mietfrei wohnen. Die eine Doppelhaushälfte würde er dann in Eigenleistung renovieren und dann vermieten, da hätte er dann nochmal rund 1000 Euro im Monat extra.
Kompletter Blödsinn.
Ich habe ihm gesagt, dass er - wenn er die Häuser überschreiben lässt - zuvorderst mal verpflichtet wäre, innerhalb von zwei Jahren energetisch zu sanieren: Heizung komplett, Dämmung, Fenster...wer soll ihm Geld geben bei Blick auf seine Konten?
Und selbst wenn: eine Miete, die DIE Investitionen innerhalb der nächsten zehn Jahre ausgleicht oder reinspielt, bezahlt ihm auch in Stuttgart keiner und danach bezieht er Rente und die Kinder dürfen irgendwann ein verschuldetes Haus erben.
Minus den kompletten Unterhalt, den ich dann fordern würde.
Das ist Quark. Von vorne bis hinten.
Er brauche Lösungen für "uns".
Er wolle uns nicht hängen lassen aber er habe den Kindern ja finanziell nichts zu bieten, werde auch nicht jünger und seine Existenz sei sinnlos bis auf die Kinder gelegentlich mal irgendwo hinzufahren oder abzuholen.
Keine Ahnung, ob das nun die Depression ist oder die Medikamente, die ihn so emotional abstumpfen lassen.
Ich habe ihm gestern gesagt, dass ich ihn unterstützen kann dabei, die Häuser zu verkaufen und dass ich keine Existenzgefährdung sehe, wenn einer grade zwei DHH in Stuttgart geerbt hat (auch wenn die schrott sind) - ich kann ihn auch einmal die Woche zum Sport schleifen etc. - aber ich werde KEINE einzige Zelle Hirnschmalz an eine Lösung verschwenden.
Er will wegziehen. Dann soll er sehen wie er den Unterhalt stemmt und die Kinder sieht. Ich werde sie nicht am Wochenende 500km da hin bringen und wieder zurückfahren und für den Zug alleine sind sie zu klein.
In dem Moment, in dem er geht, geht das ganze vor Gericht und ich werde den kompletten Unterhalt fordern, das habe ich ihm schon gesagt.
Wie ich denn dann klarkommen will?
Och, von dem Unterhalt bezahle ich dann eine AuPair , ein Gästezimmer mit eigenem Bad habe ich. Ich komme schon irgendwie klar, ich werde nicht in den Abgrund gerissen.
Ein anderer Vorschlag wäre, hier ein 3 Familienhaus zh kaufen, ich würde zwei Wohnungen an die Kinder überschreiben und er könnte die dritte als Eigentum aus dem Erlös des Hausverkaufs seiner Eltern haben. Dann wäre immer noch genug Geld übrig für ihn, um weniger zu arbeiten und ein paar gute Urlaube zu machen...oder sich im Ruhestand dann nach Schweden abzusetzen. Unterhalt müsste er dann auch nicht zahlen.
Aber das passiert nur hier in der Nähe. In Stuttgart gibt es von mir keinerlei Invest, weder finanziell noch sonstwie.
Zitat von Florentine: Auch hat er tatsächlich Kontakt zu zwei entfernteren Verwandten wieder aufgenommen (Cousins 2. Grades)
Die Frau, so sagte er mir, spiele wohl seit der Beerdigung eine große Rolle für ihn, sie ist gute 20 Jahre jünger, Alleinerziehend mit einer Zweijährigen.
Sie leben aber nicht in Stuttgart und sei nicht der Grund, dass er wegziehen wolle - nur falls ich ihm da "misstrauen" würde.
Hab ihm nochmal versichert,dass er gerne Beziehungen eingehen kann usw. - wenn es das alles wert scheint, hier als Ferienpapa aufzutreten und sich finanziell komplett zu ruinieren: Go for it! - aber ohne Support von mir.
Das hat auch nichts mit anderen Frauen zu tun, sondern damit, dass es kompletter Irrsinn ist und ultra bescheiden für die Kinder.