BernhardQXY
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Und gibt es ja viele unterschiedliche Charaktere von Beziehungen.
Wenn ich dir - egal ob du ihn hören willst oder nicht - einen Rat geben darf:
Ich persönlich würde gucken dass ich die Kinder unterhaltsunabhängig groß bekommen kann und würde mit dem Unterhalt dann etwas anlegen. Sozusagen auch plan b
Was eure Trennung betrifft: da bin ich stutzig geworden als du geschrieben hast, dass du ihn vermisst.
Kann es sein, dass da noch ne Menge Trauerarbeit zu leisten ist?
Du fühlst dich so sehr für ihn verantwortlich, was dich sehr ehrt.
Ich kenne da eine Frau, geschieden, zwei Kinder und sie hat sehr viel mit dir gemein. Selber Beruf. Selbes Helfersyndrom.
Bei unserem letzten Gespräch hat sie mir ausführlich erzählt, welche sorgen sie mit ihrem großen Sohn hatte, und wieviel Kraft das gekostet hat. Und dann die zunehmend alternde Mutter in großer Entfernung.
Und mit einem leisen Satz: und ich bin mit den Nerven am Ende, bräuchte eine Kur, aber mein Dienstherr wird das jetzt niemals genehmigen.
Aber genau das braucht sie jetzt.
Diese Frau ist voller Energie nach außen und eigentlich bräuchte sie eine Pause und jemanden der die da unterstützt, eine Rolle, die ich als Mitbruder in der Gemeinde nicht leisten kann.
Bei dir habe ich ein ähnliches Gefühl. Ich glaube du musst lernen loszulassen und Kontrolle abzugeben und auf dich schauen.