Zitat von Mira_:Und Männer die von ihrer Frau misshandelt werden gibt es nicht?
Doch, gibt es. Aber erstens finde ich es falsch in einem konkreten Fall sofort die "die aber auch"-Keule zu schwingen und aus der Ausnahme die Regel zu machen. Zweitens hat das eigentlich nichts mit dem vorliegenden Fall zu tun.
Zitat von Mira_:Ich finde einfach, dass man erstmal abwarten kann, bevor man jemanden Antiagressionstraining vorschlägt oder ihm die Keule mit Vorwürfen über die Rübe zieht.
Jeder Mensch, der einen Konflikt mit körperlicher Gewalt austrägt, ist ein potentieller Kandidat für so ein Training.
Zitat von Mira_:So verläuft nämlich ein Thread oft in die falsche Richtung für den TE.
Eher in die Richtung, dass sehr schnell Menschen um die Ecke kommen, die dann sofort und reflexartig sagen "Frauen üben auch Gewalt gegen Männer in einer Partnerschaft aus". Wohlgemerkt, wie reden hier von körperlicher Gewalt.
Dazu eine Statistik vom Familienministerium:
"Opfer von Partnerschaftsgewalt sind zu über
81 Prozent Frauen. Fast die Hälfte von ihnen hat in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Tatverdächtigen gelebt. Das zeigt die aktuelle Kriminalstatistische Auswertung zur Partnerschaftsgewalt des Bundeskriminalamtes. Demnach wurden 2018 insgesamt 140.755 Menschen Opfer von Partnerschaftsgewalt. Knapp 114.393 Opfer waren weiblich. "
Und bitte nun nicht noch die Debatte, das Männer sich mehr schämen und deswegen weniger oft eine Anzeige erstatten.
Fakt ist: Zimmere ich einer Frau eine rein, dann ist sie KO - das trifft auf so ziemlich alle Frauen zu. Fakt ist auch, dass die wenigsten Frauen mich ausknocken können.
Darum geht es im Grundsatz auch: Männer sind physisch zu mehr "Schaden" an einem Frauenkörper imstande (rein körperliches Potential) als umgekehrt.