Freya2014
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Also würde ich jetzt an so einer Mail basteln, dann würde ich mich vermutlich doch wieder bescheuerten Hoffnungen hingeben. Oder eben einfach nicht weiter loslassen. Ich glaube, im Moment wäre das nichts für mich. Obwohl ich mir nichts lieber als Kontakt wünsche. Und allein mit dem Schreiben an der Mail würde ich diesen Kontaktwunsch weiter hegen. Dabei will ich doch davon loskommen, oder?
Und ja, diese ganzen bescheuerten Fragen, die sind einfach noch da. Dabei glaube ich, dass er sie mir nicht besser beantworten würde, als er es bereits getan hat. Dann würde mich der Kontakt nicht weiterbringen, sondern eher zurückwerfen, vermute ich.
Und eigentlich ist es auch egal, ja es beschäftigt mich und ist mir persönlich natürlich nicht egal, aber eigentlich ist es egal, was letzendlich die Gründe sind. Es ist vorbei, er möchte sich nicht melden und meldet sich auch nicht. Punkt.
Ich denke mal drüber nach, ob ich das mit der Mail machen will oder nicht, also erstmal formulieren und schreiben und für den Sommer oder so bewahren. Sie zu senden, wenn ich eigentlich noch nicht drüber weg bin, bringt mir wohl nichts. Es sei denn, ich käme nach Wochen und Monaten immernoch nicht weiter. Im Moment habe ich einen Rückschritt, aber die letzte Hälfte der vergangenen Woche hatte ich eigentlich ganz stark das Gefühl, dass ich schon einen Schritt weiter bin und ich hoffe, dass ich da auch wieder hinkommen.
Also wie gesagt, das mit der Mail finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Aber es macht mir auch ein bisschen Angst, dass es nichts für mich sein könnte. Tagebuchschreiben war z.B. gar nichts für mich. Ich habe vor dem PC gesessen und quais minütlich neue Einträge gemacht und mich immer tiefer in meinen Schmerz eingegraben. Hier ist das ganz anders. Hier, durch Euch, habe ich Feedback (manchmal

. Ich merke halt dann bei mir, wenn diese Gespräche weniger werden, daß ich dann einfach ein gutes Stück Abstand gewonnen habe. Was aber nicht mit fehlenden Gefühlen zu tun haben muß. Sondern einfach damit, daß ich eben dabei bin, zu akzeptieren was ich nicht ändern kann.
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