Das mit den offenen Fragen meinte mein x auch. Wie hatten ja noch ein relativ kurzes persönliches Gespräch nach der Trennung. Aber eigentlich hat er nur gesagt, dass er schon alles gesagt hat und es nichts mehr weiter zu sagen gäbe. Aber außer dass Schluss ist, hat er eigentlich gar nicht viel begründet. Nur dass die Umstände schuld seien, die mich verändert hätten, und das nun die Liebe eben weg wäre.
Er hat offenbar Schiß davor gehabt, dass ich ihm eine Szene machen könnte. Habe ich aber nicht. Habe auch keine ehemals gemeinsamen - jetzt seine Freunde - angerufen und rumgejault. Warum auch. Meine Konsequenz zum Selbstschutz war die KS. An einem wie auch immer gearteten Rosenkrieg oder dass ich ihn nicht in Ruhe lasse, hatte und habe ich gar kein Interesse. Dass er sowas überhaupt als erwähnenswert fand, hat mich schon gekränkt. Als ob das Bild nach außen das wichtigste wäre, was gerade passiert. Bescheuert.
Und dann kam noch so ein ganz kleines bisschen auf, dass ich doch bitte auch Verständnis für seine Situation haben müsste und dass es ihm auch schwer fällt. Er hat mich lieb, aber er kann sich nicht mehr mehr vorstellen. Und damit müsste er ja jetzt auch erstmal klar kommen.
Was soll man da noch fragen oder sagen?
Ich fand das alles so unwürdig. Weder für unsere lange Beziehung noch für ihn und sein eigentliches Wesen. Irgendwie war das alles Kindergarten bis hin zum "Lass uns Freunde bleiben." Wäre es nicht so traurig und hätte nicht mich betroffen, ich hätte es gar nicht glauben können, so bescheuert war das.
@Hope
Habt ihr Euch nach dem Trennungsgespräch gar nicht mehr ausgetauscht? Auch nicht schriftlich?