Zitat von Blattfee: Kati, zum Glück ist dad vorbeiWarst du emotional abhängig von ihm?Bei Gewalt hört das nicht auf und es wird immer schlimmer. Was ist passiert, dass...
Ich kann leider noch nicht begreifen, das das Glück ist, sondern bin immer noch ständig traurig. Hole mir aber eure Aussagen, auch was die Neue betrifft, immer wieder vor Augen, um mich daran zu erinnern.
Den Moment rund um den Faustschlag kann ich wirklich mal erzählen. Muss leider etwas ausholen, zum besseren Verständnis.
Er hat einen Hund mit in die Beziehung gebracht, dieser ist leider Inkontinent geworden, oder hat zumindest sehr häufig in die Wohnung gemacht und das schlimm (großer Hund). Deswegen habe ich gesagt, er hält sich hauptsächlich im abgetrennten Flur, der nur zum zweiten Eingang führte, auf, oder im Garten im abgesteckten Aussenbereich mit Hütte und co. War ihm schon immer ein Dorn im Auge, tut mir auch leid, aber war so nicht mehr tragbar, mit der Babymaus damals. Und meiner Meinung nach, hätte man ihm trotzdem genug Aufmerksamkeit schenken können, hat er nämlich teilweise gar nicht mehr gemacht. Zumindest nicht genug, das es in einem Verhältnis zu seinem Geschimpfe über mich steht, darüber das er im Flur seinen Platz bekommen hat.
An besagtem Tag wollten wir etwas unternehmen und ich hatte das Lieblingsspielzeug, Puppe, Kuscheltier , alles gepackt, für die längere Fahrt. Er hat die Sachen zum Auto getragen. Weil er faul und unvorsichtig ist (man hätte ja auch mehrmals gehen können), hat er sich viel zu vollgepackt mit Taschen und Tüten. Er hat ihr liebstes Spielzeug in dem Flur fallen lassen, während ich die Kleine ins Auto gebracht habe. Ich bin hingelaufen, hab es aufgehoben und war richtig fertig und enttäuscht, das er das getan hat. Muss dazu sagen, das er sehr oft Dinge falsch macht, oder ganz schlimm hektisch handelt. Er hat sich auch mit den Sachen wo lang gequetscht, wo feststand, dass das nicht gut gehen kann.
Hab ihn dann heulerisch gesagt, dass das super verletzend für mich ist, das er einfach in Kauf genommen hat, dass das Spielzeug der Kleinen in diesem bakteriell schlimmen Bereich gefallen ist ( er hat es immer viel zu unhygienisch gereinigt, teilweise nur mit Küchenpapier( ich nutze den Flur nur, wenn wirklich alle die Wohnung verlassen)). Er hat wieder lautstark diskutiert, anstatt einfach mal eine Entschuldigung auszusprechen. damit wäre alles gut gewesen und ich hätte gewusst, es tut ihm leid. Entschuldigungen gab es sowieso so gut wie nie und wenn dann immer mit…, aber…
Ich bin dann leider wilder geworden, wollte ihn von mir wegdrücken oder wegschubsen ( er nähert sich aber auch wirklich bedrohlich in meinen Augen/baut sich so auf) daraufhin holte er mit links aus und boxte mir mitten ins Gesicht. Danach hat er allen, die davon wussten, inkl. mir, immer gesagt es sei beim Abwehren von ihm passiert. Das behauptet er heute noch. Ist klar! Es stimmt nicht, aber selbst wenn. Als ob ein mehrfacher Schwarzgurtträger im Jiu Jitsu nicht mit irgendeiner Festhalte- oder Grifftechnik etwas gegen eine Frau ausrichten kann, die null Erfahrung im Kämpfen hat.
Und er hat bestimmt anderthalb Jahre behauptet, die Nase wäre nicht gebrochen gewesen, obwohl ich im Krankenhaus war und es inkl Röntgen etc. natürlich schriftlich habe.
Ich habe es kaum weitergetragen. Selbst seiner Mutter habe ich nichts gesagt, obwohl wir Weihnachten bei ihr absagen mussten. Ich habe es ihr aber letzte Woche mitgeteilt, weil er auch noch bei ihr untergekommen ist. Sie verhält sich aber jetzt komisch mir gegenüber. Das verletzt mich auch sehr.
Den Vorfall nimmt er jetzt als Grund dafür, weshalb er zwischenzeitlich nicht hier die Kleine besuchen kommen wollte. Aus Angst davor, ich behaupte wieder etwas falsches.
Seit dem Vorfall trage ich alles alleine inkl Kind zum Auto, egal wieviel oder wie schwer es ist und er läuft nur ohne etwas daneben her und so ähnlich lief es mit allen seinem Aufgaben. Deswegen endete es so, wie es am Ende war. Er hatte gar keine Aufgaben mehr außer seine Arbeit (hat uns aber nicht ernährt), mit der Kleinen spielen und glücklich, oder zufrieden sein oder zumindest nicht immer die Stimmung zu versauen.