Waris07
Mentorin
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Seit gut 24 Stunden ringe ich damit, was ich dir schreiben könnte.
Drei Versuche habe ich schon gestartet, aber nie konnte ich es wirkich in die richtigen Worte fassen.
Zu sehr nimmt mich deine Leid und deine spürbare Zerrissenheit mit. Das ist für mich als außenstehende Leserin nur sehr schwer zu ertragen.
Da ist dein Mann, der sehr krank ist, für den du stark sein und da sein möchtest. Das spürt man aus jeder deiner Zeilen, was sehr bewundernswert ist, aber man liest auch deutlich aus deinen Schilderungen heraus, dass du am Ende deiner Kräfte angelangt bist.
Wie gesagt ich kann mich trotz allem bemühen meinerseits vermutlich nur ansatzweise hineinführen, was es bedeutet tagtäglich solch einem Wechselbad der Gefühle "ausgeliefert" zu sein. Wie du es erlebst.
Vor dir steht dein Mann, den du innig liebst, mit dem du so viele schöne Moment geteilt und erlebt hast. Alles an ihm ist dir vertraut und doch gleichzeitig völlig fremd. Deine leise Hoffnung, dass irgendwo ganz tief in ihm drin verschüttet doch noch etwas von dem Mann übrig ist, den du so liebst. Vermischt mit der Angst, dass diese Hoffnung sich zerschlägt und er dir in absehbarer Zeit erneut so sehr weh tut.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht so richtig, was ich dir noch raten könnte, was nicht bereits von anderen Foris hier geschrieben worden ist.
Deswegen lass ich dir jetzt eine liebevolle
da und sage dir: Pass bitte sehr gut auf dich selber auf !