Zitat von nalea:@Und_jetzt Aber was wären wir ohne Menschen, die instinktiv helfen wollen? Aktuell brennt es überall auf der Welt, weil das ich auf Teufel komm ...
Schwierig…. Ich hätte meinen NM (18 Jahre zusammen) und den Mann danach aus eigener Kraft wahrscheinlich nicht verlassen, weil ich auch ähnlich gestrickt war: nicht wegwerfen, zusammenhalten, in schweren Zeiten unterstützen, bei Krankheit helfen usw die Trennungen hauten mich um, die zweite mehr als die erste, obwohl diese Beziehung sehr kurz war. In der Situation steckend, hätte ich niemals von mir aus auf die Beziehung verzichtet und würde weiter machen, schlimmer, ich habe darum gebeten, obwohl beide Männer erklärt haben, dass sie keine Gefühle mehr hätten, der mit Depris meinte, er wüsste nicht was Liebe ist (bis kurz vor der Trennung schwor er mir diese andauernd).
Heute, nach viel Abstand, sehe ich alles anders, ich bin ja komplett raus aus beiden Geschichten, lebe mein Leben und bin wieder glücklich. Vor allem bin ich froh, dass mein FG, also der nach meinem NM, selbst weg ist. Es war in Wirklichkeit ein Befreiungsschlag. Mein NM - keine Ahnung, seine Lügen waren so massiv, dass ich auch froh sein kann, dass er weg ist. Nur das mit den Kindern tut es mir leid, dass sie das erleben mussten und der Papa nur noch ab und zu sie besucht. Jedenfalls glaube ich nicht, dass es gut wäre, würde der eine oder der andere einknicken und in der Ehe/Beziehung bleiben, ich kann mir aus heutiger Sicht kein Happy End vorstellen, wäre das so.
Dass @Und_jetzt und andere Unserinnen, die in der Ehe geblieben sind, das so nicht sehen können, ist für mich absolut verständlich. Das sieht man erst so, wenn man da durch ist. Und nein, es ist kein Spaziergang, genauso wie der Weg zur Ehe 2.0