Zitat von Geburtsname:Sie verharrt dort in diesem Haus.
Das tut sie solange, bis der Mann endgültig verschwunden ist.
Dann verharrt sie danach weiter dort, weil sie glaubt, er käme wieder.
Habe mal fast 15 Jahre in Bayern gelebt. Habe dieses Konstrukt überall beobachten können.
Zwar überspitzt, aber nicht ganz unwahr.
Ist aber so nicht nur im "katholischen" Bayern vorzufinden, sondern bundesweit.
Sieht man sich die vormals und immer noch gängige Arbeits-/Steuerpolitik an, wird man erkennen, dass "Familie" genau so gewollt ist.
Irgendjemand muss ja die Kinder bekommen. Und dadurch macht sie sich natürlich für eine gewisse Zeit abhängig und hadert dann eben, ob sie das "allein" denn schafft.
Dieses System bricht natürlich immer mehr auf. Für ältere Generationen ist das Leben allein und unabhängig von einem Mann aber lang nicht so selbstverständlich wie für die junge Generation, welche Kinder und Familie noch vor sich haben.
Dennoch macht sich die Frau während der "gebärfähigen Zeit" abhängig von einigen Dingen. Auf dem Arbeitsmarkt macht sie sich sogar in gewisser Weise erpressbar.
Die TE braucht ihre Zeit um abzuwägen. Allerdings ist eine Entscheidung für sie enorm wichtig. Diese sollte aber auch unabhängig vom Mann getroffen werden.
Ich halte eine räumliche Trennung für gut. Da wäre mal eine Grenze gezogen.
Warum liebe TE wartest Du auf ein Gespräch mit ihm. Brauchst Du seine Erlaubnis dazu?
Wenn er nicht reden mag, dann machst Du eine Ansage und handelst danach. Was er dann macht wirst Du erleben.
Sollte aber Deine Entscheidung nicht beeinflussen.