Zitat von Suki:Hey Nela-Mary kenne das Gefühl zu gut... habe auch Angst davor gehabt, einmal ihn irgendwann einfach nicht mehr zu lieben und einmal, was wenn ich über ihn hinweg bin, ihn nicht mehr will und er kommt dann an... am meisten fürchte ich mich davor ihn irgendwann nicht mehr zu lieben, seltsame Angst!
Ja, oder? Ist schön zu wissen, dass das nicht nur mir so geht

Hat mich gestern total gestresst, der Gedanke.
Zitat von Rosa-91:Wenn Interesse bestehen würde, dann würde auch was kommen.
Aber es passiert einfach nichts.
Das macht unendlich traurig.
Ich versuche mir auch immer vor Augen zu halten, dass ich nicht an der Reihe bin sondern er.
Generell ja. Es kommt immer so krass auf die Situation und die Menschen darin an. Was gesagt wurde. Was schon unternommen wurde. Aber du hast ja schon mal deinen Mut zusammengenommen und hast den Schritt auf ihn zugemacht. Daher kann ich verstehen, dass dann auch mal was von ihm kommen muss.
Ich z.B. habe ihm ja gesagt, dass er mir derzeit nicht schreiben soll, weil ich keine Freundschaft will.
Klar denke ich dann: Wenn es ihm wichtig wäre, würde er sich melden.
Aber andererseits: Er ist ja auch in eine emotionalen Chaos. Vielleicht traut er sich auch einfach nicht oder braucht selber noch Zeit sich zu ordnen. Oder er akzeptiert eben einfach meinen Wunsch und möchte mich nicht bedrängen. Ich war gestern in Green Book im Kino, da wurde gesagt: Die Welt ist voller einsamer Menschen, die darauf warten, dass der andere sich meldet.
Wenn von ihm weiterhin nichts kommt, werde ich die Kontaktsperre trotzdem irgendwann aufheben, wenn ich mich soweit fühle.
Ich habe ja direkt nach der Trennung nicht wirklich was unternommen, um ihn "zurückzugewinnen" (klappt meiner Meinung nach ja auch nicht). Dabei soll es dann aber nicht mehr um die Trennung und die alte Beziehung gehen, sondern um einen Neuanfang, evtl. auch nur als Freunde. Ich will einfach nicht hinterher denken, dass ich nie was unternommen habe.
Über die Gründe der Trennung und über das, was schief gelaufen ist, denke ich kaum noch nach. Am Anfang habe ich das alles genau analysiert, aufgeschrieben, durchgekaut. Damit bin ich fertig. Was eigentlich ein ganz gutes Gefühl ist, denn so kann ich damit abschließen und daraus lernen. Jetzt muss ich halt "nur noch" meine Gefühle noch mehr ordnen und nicht so viel an ihn denken. Denn das ist im Moment wieder sehr viel. Sobald ich nicht unterwegs bin, spukt er in meinem Kopf herum.