ktxhbye
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Zitat von Tumblrrainbow2:Vielen Dank ihr Lieben.
Ich war auch ein wenig stolz als er mal nicht der erste Gedanke war.
Trotzdem dominiert er meine Gedanken nach wie vor. Ich sehe aber diesen Erfolg und freue mich darüber. Das ist das erste mal seit sehr langer Zeit.
Ich habe auch noch einen anderen kleinen Erfolg zu verzeichnen. Ich kann mich inzwischen wieder gut konzentrieren auf die Schule. Ich habe Zeiten in denen ich total versunken bin. Dauert zwar meist nicht lang aber es ist schön sich mal völlig auf etwas anderes zu fokussieren.
Ich denke meine Gefühle für ihn werden ganz langsam weniger. Sie sind noch stark vertreten, aber nicht mehr ganz so präsent.
Dieses in eine Schublade stecken und sich ablenken probiere ich zurzeit aus. Manchmal klappt es echt gut und manchmal leider gar nicht. Aber dass es teilweise funktioniert für ein paar Minuten ist doch ein ganz wunderbarer Erfolg.
Trotzdem wird meine Euphorie einfach noch durch die ständigen Gedanken getrübt. Ich stelle mir manchmal immer noch Gespräche vor. Erinnere mich an Dinge mit ihm. Meistens wenn ich ganz alleine bin. Das stört mich immer noch sehr
Solange du diese kleinen Fortschritte wahrnimmst und dich darüber freust, ist es doch schon mal etwas sehr sehr Gutes! Viele nehmen diese kleinen Schritte gar nicht erst wahr und sehen alles nur Schwarz und zu allgemein. Setz dich selbst nicht unter Druck und wenn die Gedanken aus der Schublade ausbrechen, dann lass sie zu. Sie zu verdrängen bringt einen leider auch nicht weiter. Es ist auch normal sich an gemeinsame Zeiten, Orte und Gespräche zu erinnern. Ich habe unser Abschlussgespräch auch immer und immer wieder im Kopf abgespielt, bis ich mir jeden Punkt, den er nannte selbst erklären und widerlegen konnte. Nun spielt dieses Gespräch schon fast gar keine Rolle mehr in meinen Gedanken.
Ich habe vor ein paar Tagen ein YouTube Video von einer Psychologin entdeckt, in dem sie verrät, wie man nach und nach die Gedanken los wird. In der Technik sollte man sich den Raum, in dem man sich befindet genau angucken und sich dann genau in diesem Raum seinen Ex bildlich vorstellen. Wo im Raum er sich gerade befindet, ist er neben einem? Sitzt oder steht er irgendwo in der Ecke? Kannst du jedes Detail bei ihm sehen? Seine Brille, seine Haare z.B. Welche Farben haben seine Klamotten. Ist er generell sehr scharf zu sehen oder eher nur die Umrisse? Man sollte sich bei dieser Vorstellung richtig Zeit lassen. Bei der Vorstellung, dass er am Küchentisch saß während ich gekocht habe, sind mir schon beim Anwenden dieser Technik die Tränen gekommen. Weiterhin sollte man vorstellen, dass er die Hände ausstreckt und seine Handflächen offen legt. Jetzt ist es deine Aufgabe, ihm in diese Handflächen alles reinzulegen, was dich gerade stört, was du ihm schon immer mal sagen wolltest. Stell dir all diese kleinen Gedanken vor wie kleine Objekte. Hat er eine neue Freundin und es stört dich, dann stell die Freundin beispielsweise als einen kleinen roten zerkratzen Ball vor - rot, weil sie rothaarig ist, zerkratzt, weil sie dir Schmerzen hinzufügt, ohne dass du sie überhaupt richtig kennst. Und so wandelst du jeden Gedanken in ein Objekt um, es kann flüssig sein, es kann fest sein, es kann unterschiedliche Formen annehmen. Diese kleinen Objekte legst du deinem Ex in die Handflächen bis du alles reingelegt hast, was dich belastet. Dann bittest du deinen Ex den Raum zu verlassen und stellst dir bildlich vor, wie er z.B. aufsteht, die Tür aufmacht, sich vielleicht noch einmal umdreht und langsam weg geht, du siehst ihm nach so lange bis seine Konturen immer unschärfer werden und am Ende nur noch ein kleiner Punkt am Horizont zu sehen ist. Jedes Mal wenn dich diese Gedanken quälen, kannst du sie deinem Ex in die Handflächen legen und schick ihn jedes Mal weg, er soll diese Gedanken immer mitnehmen, denn er ist dafür verantwortlich. Lass ihn mit all seinem Zeug weiterziehen. Immer wieder. Er wird dich auch immer seltener besuchen, weil DU es nicht mehr möchtest. Mir hilft diese Technik sehr gut.
Es ist auf jeden Fall sehr schön, dass du dich auf Dinge konzentrieren kannst, die dich und deine Zukunft betreffen. Dafür wirst du dir selbst eines Tages sehr dankbar sein.

Deshalb gab's da bei mir nur einmal den Schrecken und dann war's vorbei.