Zitat von Nela-Mary:
Du klingst auf jeden Fall schon wesentlich reflektierter, das ist toll!
Ich finde es auch gut, dass du sagst, dass du ihn gehen lässt, denn genau das sollte man tun, wenn man jemanden liebt.
Jemanden zu lieben heißt für mich auch, dass man seine Entscheidungen respektiert und seine eigenen Bedürfnisse (z.B. festhalten, in der Beziehung bleiben) nicht über die des geliebten Partners stellt. Ihm Freiheit zu schenken.
Was natürlich nicht heißt, dass es in irgend einer Form leicht ist. Es ist verdamm* schwer und innerlich fühlt man sich zerrissen.
Und du hast völlig Recht: Die Zeit wird zeigen, was passiert. Wie alles in ein oder zwei Jahren aussieht - keiner weiß es. Vielleicht kommt der Tag, an dem du (für mich und viele andere gilt das natürlich genauso) merkst, dass du für eine Freundschaft bereit bist. Eine richtige Freundschaft ohne Hoffnung auf mehr. Ist doch ein schöner Gedanke.
Das sind wirklich richtig liebe Worte
Ich muss tatsächlich sagen, ich fühle mich nach einigen Tagen schon irgendwie besser. Vermutlich, weil ich akzeptiert habe, dass es im Augenblick wirklich kein zurück gibt.
Und er ist mir nach wie vor wichtig. Sodass eine Freundschaft einfach drin sein muss.
Aber ich gestehe - ganz aufgeben kann ich nicht. Ich weiß nur, dass ich die 1-2 Jahre für mich brauchen werde, um ÜBERHAUPT für einen Partner die richtige Partnern sein zu können. Und wenn wir bis dahin Freunde geworden sind und engen Kontakt halten, schließe ich nichts aus.
Aber wer weiß, wer mir da so begegnet - vielleicht tatsächlich jemand besseres. Oder ich merke: Er ist es immer noch. Und vielleicht merkt er das auch
Naaaaja. Es geht bergauf
