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Start Kontaktsperre - wer macht mit? Tag 1

A
Zitat von Olle999:
Mir ging es heute auch beschissen, die Füße still zu halten ist schwierig aber das halte ich durch.
Was mir richtig zu schaffen macht ist es nicht zu schauen ob sie online ist und die Gedanken daran wie sie mich so schnell aus ihrem Leben katapultiert hat, und auch aus unserem Haus.
Auch die Gedanken warum sie sich immer Mal wieder meldet. Was sie damit bezwecken will.
Das melden selber macht mir nicht viel aus, nur der Gedanke dahinter was sie umtreibt es zu tun


Hast Du diese Idee der Kontaktsperre wie in diesem Thread hier empfohlen, mal in Erwägung gezogen, umzusetzen?

Wenn Du das schaffst und standhältst, garantiere ich Dir, wird es Dir bald weitaus besser gehen knuddeln

#16141


A
Zitat von Rosa-91:

Bin alleine.
Freunde vertrösten mich, haben keine Zeit oder melden sich nicht. Ich sehe vielleicht 1x in 2-3 Wochen jemanden.


Das tut mir Leid, das ist schade.
Auch da geht's mir ähnlich.
Habe zwar nicht viele Freunde, dafür aber sehr gute, wenn auch man sich nicht sooft sieht.

Dein Draht zur Familie, auch wenn man irgendwann das Gefühl verspürt, nicht immer wieder über das gleiche reden zu wollen, aus Angst, sie zu nerven.

Dennoch ist reden, ganz besonders in dieser Zeit sooooo wichtig.

Ich bin zwar nicht der Freund dieser ganzen sozialen Netzwerke, aber vielleicht bist du ja bei beispielsweise Facebook oder so?

Da gibt's doch sicher Gruppen um neue Freunde für gemeinsame Interessen kennenzulernen?

Wäre das was für Dich?

x 2 #16142


A


Start Kontaktsperre - wer macht mit? Tag 1

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Rosa-91
Zitat von AllesGegeben30:

Das tut mir Leid, das ist schade.
Auch da geht's mir ähnlich.
Habe zwar nicht viele Freunde, dafür aber sehr gute, wenn auch man sich nicht sooft sieht.

Dein Draht zur Familie, auch wenn man irgendwann das Gefühl verspürt, nicht immer wieder über das gleiche reden zu wollen, aus Angst, sie zu nerven.

Dennoch ist reden, ganz besonders in dieser Zeit sooooo wichtig.

Ich bin zwar nicht der Freund dieser ganzen sozialen Netzwerke, aber vielleicht bist du ja bei beispielsweise Facebook oder so?

Da gibt's doch sicher Gruppen um neue Freunde für gemeinsame Interessen kennenzulernen?

Wäre das was für Dich?


Das Problem ist, dass ich schon sehr früh vermittelt bekommen und erlebt habe: "Bist du traurig und hast Probleme, dann bist du den Leuten zu anstrengend. Keiner will sich den Leid anhören.

Bist du ein einfacher strahlender Mensch, dann wirst du gemocht und die Leute haben dich gerne um sich."

Ich habe aktuell keine Ausstrahlung und auch keine Kraft gute Laune zu faken.

Und dazu kommt noch, dass ich aktuell jede Form von fremder Annäherung blocke. Hab da eine innere Blockade und fange an zu mauern.
Selbst bei Bekannten, Familie und Freunden halte ich emotional und auch physisch große Distanz. Ich kann mich zwar treffen und reden, aber bin gefühlt meilenweit entfernt. Es ist sehr schwer zu beschreiben.

x 2 #16143


C
Liebe Rosa, wenn das mit den Bauchkrämpfen morgen nicht besser ist, geh bitte vorm langen Wochenende zum Arzt. knuddeln

Alles andere hat Alles gegeben schon so toll beschrieben, da kann ich kaum noch was hinzufügen. Ich fühle mich auch oft sehr allein, allerdings hab ich manchmal auch gar keinen Nerv auf Gesellschaft und das macht mir auch etwas Sorge. Ich hab zwar meinen Chor, das macht auch total Spass und zum Sport gehe ich auch, aber da bin ich immer froh, wenn mich keiner anquatscht und ich in Ruhe trainieren kann. Auch nicht normal... Aber ich bin am Sonntag mal mit einer Freundin verabredet und werde das auch nicht wieder absagen. Ich muss mich einfach zwingen, wieder mehr unter Leute zu gehen.
Liebe Rosa, bitte gib nicht auf, du warst schon auf einem so guten Weg, das ist jetzt mal ein Tief, was auch wieder vorbeigeht. trost spenden

Alles gegeben, du schreibst tolle Beiträge, die Mut machen und auch sehr einfühlsam sind. Darf ich fragen, wie lange du mit deiner Ex zusammen warst? Denn ihr seid, wie ich gelesen habe, jetzt ein Jahr getrennt und bist auch noch nicht 100%ig drüber weg. Da muss ich mir ja nach meinen über 5 Monaten noch keine Gedanken machen. Ich war 1,5 Jahre mit meinem Ex zusammen.

x 3 #16144


Nela-Mary
Zitat von Rosa-91:
"Bist du traurig und hast Probleme, dann bist du den Leuten zu anstrengend. Keiner will sich den Leid anhören.

Bist du ein einfacher strahlender Mensch, dann wirst du gemocht und die Leute haben dich gerne um sich."
.


Dieser Eindruck wird ja auch durch Instagram und co. weiter gefördert.
Alles muss immer perfekt sein, wir müssen immer glücklich und strahlend sein. Fürchterlich, diese Schein-Welt.

Ich würde dir so gerne irgendwie helfen, aber ich weiß nicht wie knuddeln

x 4 #16145


A
Zitat von Rosa-91:

Das Problem ist, dass ich schon sehr früh vermittelt bekommen und erlebt habe: "Bist du traurig und hast Probleme, dann bist du den Leuten zu anstrengend. Keiner will sich den Leid anhören.

Bist du ein einfacher strahlender Mensch, dann wirst du gemocht und die Leute haben dich gerne um sich."

Ich habe aktuell keine Ausstrahlung und auch keine Kraft gute Laune zu faken.

Und dazu kommt noch, dass ich aktuell jede Form von fremder Annäherung blocke. Hab da eine innere Blockade und fange an zu mauern.
Selbst bei Bekannten, Familie und Freunden halte ich emotional und auch physisch große Distanz. Ich kann mich zwar treffen und reden, aber bin gefühlt meilenweit entfernt. Es ist sehr schwer zu beschreiben.



Verzeih mir meinen Hitzeschaden Smile

Aber hattest Du auch schon mal Kontakt mit einem Psychologen?

Falls ich das schonmal gefragt haben sollte, einfach überlesen Smile

Finde, das sind schon keine leichten Themen, die Dich beschäftigen.

Ich finde es daher umso schöner, dass Du schonmal den Schritt gewagt hast und das Forum hier zur Hilfestellung angenommen hast.

Du sollst auch nicht alles auf einmal, zu viel von Dir verlangen, sondern in kleinen Schritten wieder auf die richtige Spur zurück kommen.

Auch Du hast es verdient, glücklich, zufrieden und vor allem akzeptiert zu werden, ganz so, wie Du bist.

trost spenden

x 2 #16146


Rosa-91
Liebe Chrissi, liebe Nela,

das ist so lieb von euch!
Ihr helft mir schon sehr, indem ihr ein offenes "Ohr" für mich habt und mir Ratschläge gebt. Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen und bin euch unheimlich dankbar. Ich habe hier das Gefühl mal nicht abgelehnt zu werden und einen Platz zu haben.

Ich merke ja, dass ich irgendwie auf einem Weg bin. Es fühlt sich so an, als ob ich im Dunklen tappen und keine Ahnung habe wie ich voran komme, was
bzw welche Gefahr mich erwattet . Es scheint alles so dunkel zu sein.
Es gibt eben nichts was mir Hoffnung macht, sondern eher Angst. Mich begleitet diese ständige Verlustangst.

Und dazu kommen dann Gefühle des nicht Ausreichens oder des Unbeliebtseins, des Unerwünschtseins und dies geschieht schon, wenn Freunde mir Absagen oder mir nicht schreiben.
Da merke ich erstmal wie abhängig ich bin.

@allesgegeben30

Ja ich habe mich um einen Platz bemüht. Mir wurden nur Termine angeboten, die während meiner Arbeitszeit lagen und eine weitere Baustelle mache ich nicht auf. Das packe ich nicht.

Ich hatte die Wahl, entweder Arbeit behalten oder Therapie. Seitdem versuche ich mich alleine durchzuboxen.

x 2 #16147


C
Rosa, es ist ja so, dass man überall hört, man müsse lernen, mit sich selber glücklich zu sein und den Selbstwert aus sich zu ziehen und nicht von anderen abhängig zu machen.
Nur hat mir noch keiner ganz präzise sagen können, wie man das macht.
Andererseits steht schon in der Bibel, dass der Mensch auf Dauer nicht für's Alleinsein gemacht ist und es wird einem ja auch oft suggeriert, dass man nur mit Partner sozusagen vollständig ist. Das widerspricht sich irgendwie.
Aber die meisten, die in einer gesunden Partnerschaft leben, sind selbstbewusst, glücklich und werden mehr anerkannt. Die Erfahrung hab ich gemacht.
Wenn ich nach meinen Besuchen bei der Psychologin schlauer bin, wie man es anstellt, auf Dauer mit sich allein glücklich zu werden und sein Selbstbewusstsein aus sich selbst zu ziehen, lasse ich euch das wissen. zwinkern

x 3 #16148


Rosa-91
Liebe Chrissi,

wahrscheinlich wirst du uns zur Erleuchtung führen Glücklich

Ich finde es immer noch klasse, dass du diesen Weg gehst.
Bin sehr gespannt, was du uns berichten wirst Smile
Hoffentlich hast du eine Therapeutin zu der du einen guten Draht bekommst.

Ich habe zu dem "alleine Glücklichsein" auch meine Theorie.
Wahrscheinlich braucht man nicht alleine Glücklichsein, sondern es würde schon ausreichen alleine auszukommen.

Schon in der Evolution war der Mensch kein Einzelgänger sondern gehörte einer Sippe an. Hatte Überlebensgründe, um die Grundbedürfnissen zu sichern.

Und heute sagt man "Du musst alleine Glück empfinden können." Kopf kratzen
Glaube ich ehrlich gesagt nicht so richtig dran.

x 3 #16149


C
Genau das meine ich. Es ist ein Widerspruch in sich. Bin auch gespannt, ob ich einen guten Draht zu der Psychologin bekomme. Hoffe es sehr.
Ich gehe jetzt mal schlafen. Schlaf du auch gut, liebe Rosa und allen anderen auch eine gute Nacht.

x 2 #16150


Nela-Mary
Zitat von Chrissi26:
Rosa, es ist ja so, dass man überall hört, man müsse lernen, mit sich selber glücklich zu sein und den Selbstwert aus sich zu ziehen und nicht von anderen abhängig zu machen.
Nur hat mir noch keiner ganz präzise sagen können, wie man das macht.


Ich denke ein ganz wichtiger Schritt ist es, Dinge zu finden, die man nur für sich selber macht. Gern auch allein.
Dinge, die einem Spaß machen, die einem ein gutes Gefühl geben - ohne dass man dabei von irgendjemandem abhängig ist. Das können ganz banale Dinge sein. Ich zum Beispiel schöpfe - wie vorher schon beschrieben - wahnsinnig viel Kraft aus einem Spaziergang im Wald oder am See. Das gibt mir innere Ruhe. Dabei fühle ich mich frei von jeglichen gesellschaftlichen Erwartungen. Einfach ich selbst sein.

Sehr gut tut mir auch Yoga. Da geht es ganz viel um Selbstliebe. Mir macht das viel Spaß und ich fühle mich hinterher immer sehr gut. Außerdem bin ich einmal die Woche bei Geräteturnen Mr. Green Damit habe ich schon während meiner Beziehung angefangen und es ist großartig. Eine lange Zeit habe ich immer versucht, Joggen zu gehen, aber das hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht. Es ist total wichtig, dass man wirklich etwas findet, das einem Spaß macht, wovon man zu 100% überzeugt ist, dass man es machen will.
Wenn ich im Moment nicht so viel für die Uni tun müsste, würde ich mich auch gerne mal nach einem Theaterprojekt umschauen oder ein Instrument lernen, aber manche Dinge sind halt dann doch wichtiger Augen rollen Vielleicht irgendwann...

Ich bin absolut überzeugt davon, dass man auch alleine glücklich sein kann.
Natürlich nicht ganz alleine - man braucht Familie und gute Freunde, soziale Kontakte. Und natürlich ist ein Partner was tolles, denn Glück ist nun mal das einzige, was mehr wird, wenn man es teilt. Aber man sollte eben nicht davon abhängig sein und dabei helfen Rituale, die man für selbst macht. Ich hab vorhin noch gelesen, dass es z.B. auch zur Selbstliebe gehört, sich wirklich aktiv Zeit zu nehmen, um sich einzucremen. Dem Körper etwas gutes tun.

x 5 #16151


Isie
Zitat von Chrissi26:
Liebe Rosa, wenn das mit den Bauchkrämpfen morgen nicht besser ist, geh bitte vorm langen Wochenende zum Arzt. knuddeln Alles andere hat Alles gegeben schon so toll beschrieben, da kann ich kaum noch was hinzufügen. Ich fühle mich auch oft sehr allein, allerdings hab ich manchmal auch gar keinen Nerv auf Gesellschaft und das macht mir auch etwas Sorge. Ich hab zwar meinen Chor, das macht auch total Spass und zum Sport gehe ich auch, aber da bin ich immer froh, wenn mich keiner anquatscht und ich in Ruhe trainieren kann. Auch nicht normal... Aber ich ...


Das Gefühl empfinde ich ebenso. Ist schon irgendwie paradox, dass diese Einsamkeit im Grunde die Ursache bei mir selbst hat. Ich halte ebenfalls die Menschen selber von mir fern und wunder mich dann, dass ich so viel alleine bin. Auch ich zwinge mich unter Menschen um diesem Gefühl entgegen zu wirken. Es funktioniert auch meistens. Tatsächlich gibt es aber auch viele Situationen an denen ich dann froh bin nicht angesprochen zu werden... merkwürdig. Die Ursachen hierfür habe ich noch nicht ganz so ergründet. Muss diese Waage sein zwischen Drang nach Autonomie und Unabhängigkeit und gleichzeitig der Drang nach Zusammengehörigkeit und Nähe sein. Vielleicht spielt das eine Rolle bei diesem Verhalten...

x 3 #16152


H
Habe ihn vorhin einfach ein Herz in WhatsApp gesendet.
Klar die Trennung ist gerade mal 3 Tage her...
und wir haben uns wirklich im guten getrennt... er meinte das es nichts mit mir zu tun hat aber erstmal seinen eigenen Weg gehen und finden muss
Und sein Leben verändern will...
was auch gut ist wenn man in einem so tiefen Loch steckt!

Auf jedenfall hat er darauf nicht geantwortet, das hat mich erst traurig gemacht
Ich wollte noch hinter her schrieben das er es mir nicht böse nehmen soll...
Aber jetzt habe ich es so stehen lassen und finde es ok
Er weiß das ich die Liebe nicht innerhalb von 3 Tagen ausstellen kann...
Das Herz sollte nur sagen das ich noch an ihn denke und das ich trotzdem immer bei ihm bin und für ihn da sein möchte!
Auch wenn er ruhe von mir will, die werde ich ihm weiterhin versuchen bestmöglich zu geben...
Hoffe das er es nicht als aufdringlich empfunden hat.
Aber es ist nur ein kleines rotes Herz... und ich bin halt eben kein Stein sondern liebe mit ganzem Herzen und das wollte ich ihm nochmal dadurch zum Ausdruck bringen...

#16153


ktxhbye
Guten Morgen zusammen,
ich finde auch, dass man lernen sollte, im Leben alleine klar zu kommen und die eigene Gesellschaft zu genießen. Nicht aus Schutz vor Verletzungen, sondern damit man das Leben in vollen Zügen genießen kann, unabhängig von anderen. Wie der Song von JAW es so richtig beschreibt:

"Aber was heißt eigentlich allein sein?!
Du kannst mit einem Kerl oder einer Frau ... oder sogar mit Kindern leben und trotzdem bist Du ganz allein.
- Ja, ich bin allein und sie auch.
Man kommt allein auf die Welt, man lebt allein, man stirbt allein.
Allein, immer allein, sogar beim *beep* ist man allein - allein mit seinem Fleisch.
Allein auf dem Weg durch einen Tunnel.
Ein Weg den man mit niemandem teilen kann und je älter man wird, desto mehr ist man allein.
Mit ein paar Erinnerungen an ein Leben, das sich nach und nach zerstört - Ja."


So traurig und depri es klingt, stimmt es leider. Unsere Aufgabe ist es, wie Nela es schon so gut getroffen hat, (vorerst) alleine Spaß am Leben zu haben, etwas zu finden, was wir gerne alleine machen und zu uns selbst zu finden, uns selbst zu akzeptieren mit allen kleinen Macken, die zu uns gehören und uns ausmachen. Wir sind das Eis und die Partner sollten nur das Topping sein.

Fühlt euch gedrückt trost spenden Wir schaffen das!

x 4 #16154


kathi2
Hey ihr Lieben!

Da ist was wahres dran mit dem Alleinsein. Man muss das wirklich lernen. Ich selbst war jetzt durchgehend 7 Jahre in einer Beziehung, davor lebte ich 21 Jahre bei meinen Eltern. Das ist echt harter Tobak und irgendwie will ich auch gar nicht alleine sein. Aber ich versuche zu lernen, wie ich als eigenständige Person funktionierte, was ich will und wer ich sein will.
Dann ist es natürlich auch leichter später einen Partner zu finden, der passt.

Aber soweit bin ich noch nicht. Immer noch hänge ich zu sehr an meinem geliebten Ex. Er ist gerade auf Mallora und hatte mir gestern noch lieb geschrieben - freundschaftlich, aber lieb. Er freut sich so, dass wir "normal" schreiben können.

Gestern Abend hat mich noch eine Freundin total amüsiert und sich unfassbar darüber aufgeregt, wie er mich so hat hängen lassen können weil ich eine schwere Zeit und alles hatte. Sowas macht man halt einfach nicht. Und das sehe ich genau so. Trotzdem denke ich verständnisvoll: für ihn muss das auch nicht leicht gewesen sein. Wieso sollte er sich das antun? Aber wenn doch Zwischenmenschlich alles gepasst hatte...
Jedenfalls vermutet ein Freund, dass er gerade gar nicht so ein Single Leben führt und einfach zufrieden ist mit Freunden, Familie, Job und Sport...ich hoffe, da ist was dran. Dass sein Trostpflaster schon nicht mehr so aktuell ist...

Ich will ihm die Zeit geben. Die brauche ich auch, weil bei mir jetzt sooo viel an positiven Veränderungen ansteht. Er wird da noch Augen machen. Und vielleicht schaffe ich es im Winter, ihn ein wenig zu bekehren...
Tja, nix da mit loslassen. Die Hoffnung bleibt wohl noch eine Weile bestehen. Elendige Morgen. Die sind bei mir immer am schwächsten.

x 2 #16155


A


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