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Start Kontaktsperre - wer macht mit? Tag 1

T
Zitat von Paulina87:
Irgendwie bin ich gerade von mir selbst angenervt! Ich hätte heute ein Date haben können. hab es dann wegen der guten Friederike abgesagt und jetzt krieg ich mich zu nix aufgerafft!
Könnte ja mal aufräumen, was lesen oder was weiß ich!
Kacke ist das!
Reiß dich mal zusammen!
Bin so genervt von mir!

Geht mir gerade genauso. Am Meisten nervt es mich dass ich wieder so schlecht mit mir selbst rede. Hatte das echt gut im Griff. Voll der Rückschlag.

Kontakt wirft einen echt wieder zum Anfang!

x 1 #6301


Julchen91
Ich habe heute den falschen Thread hier gelesen.
Schwanke nun wieder zwischen Hoffnung und Selbstvorwürfen.

Es ging um eine Erfolgsstory nach der Kontaktsperre.

4 Wochen nach der Trennung hatte ich ja eine richtig krasse Aktivitätsphase. War nur unterwegs, feiern, shoppen, Friseur, joggen....mir ging es ziemlich gut damit. Bis ich merkte dass ich mir zu sehr Hoffnung mache, dass er zurück kommt deswegen.

Seitdem dümpel ich nur noch rum, versuche mich mit der Realität abzufinden, habe ihm nochmal als Abschluss mit auf den Weg gegeben, dass ich nicht so gut abschließen kann, wie er, aber dass ich es akzeptieren und Tschüss.

Vielleicht ist es jetzt wieder an der Zeit raus zu gehen, noch Mal zum Friseur, Party, joggen....
Und wenn dann halt wieder dieser kleine Fleck Hoffnung aufkeimt, dass er es vielleicht irgendwie mit bekommt, na und ? Den Fleck Hoffnung wird er mir schon irgendwann nehmen, aber ich habe weiter gelebt.

x 2 #6302


A


Start Kontaktsperre - wer macht mit? Tag 1

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T
Julchen, denk daran wie es werden würde falls er wieder kommt. Könntest du ihm je nochmal 100%ig vertrauen? Würdest du nicht immer wieder in Angst und Unsicherheit leben dass er wieder Schluss macht? Siehst du überhaupt noch eine Zukunft für euch? (denk an deinen Traum in dem ihr euch beim frühstücken gestritten habt- deine Gedanken dabei.)
Das Gefühl von falscher Hoffnung ist soo furchtbar.

Nach 6 schönen Jahren ist es bestimmt unfassbar schwer loszulassen. Ich finde aber du bist auf dem richtigen Weg.

x 3 #6303


SlevinS
@Julchen91

Das Problem besteht doch darin das unser Verstand die Dinge rational und unser Herz die Dinge emotional betrachtet. Der Verstand kann die Realität fassen, dank ihm wissen wir, dass wir die Situation akzeptieren und so annehmen müssen wie sie ist und er weiss auch, das es keinen anderen Weg gibt. Unser Herz sehnt sich aber immernoch nach all den schönen und tollen Momenten und versucht den erlittenen Bruch zu verdrängen. Solange Verstand und Herz nicht im Einklang sind, werden wir diese Hoch und Tiefs haben.

So jedenfalls mein Empfinden. Wir können uns aber gut reflektieren und offen sprechen, sonst wären wir nicht hier. Deshalb bin ich auch so froh hier zu sein.

Jedesmal wenn ich merke, dass mein Herz wieder die Oberhand an sich reissen möchte, schreibe ich meine Gedanken und Gefühle hier rein. Hier finden wir Unterstützung und Verständnis vieler, welche das Gleiche durchmachen und dies hilft unter anderem dabei dem Verstand wieder die Oberhand zu geben.

Du bist nicht alleine und wie viele andere werden wir unser Glück wieder finden und nach einer gewissen Zeit diesen dunklen Lebensabschnitt überstanden haben

Ich drücke dir weiterin die Daumen

x 4 #6304


H
Zitat von Julchen91:
4 Wochen nach der Trennung hatte ich ja eine richtig krasse Aktivitätsphase. War nur unterwegs, feiern, shoppen, Friseur, joggen. mir ging es ziemlich gut damit. Bis ich merkte dass ich mir zu sehr Hoffnung mache, dass er zurück kommt deswegen.

Seitdem dümpel ich nur noch rum, versuche mich mit der Realität abzufinden, habe ihm nochmal als Abschluss mit auf den Weg gegeben, dass ich nicht so gut abschließen kann, wie er, aber dass ich es akzeptieren und Tschüss.

Vielleicht ist es jetzt wieder an der Zeit raus zu gehen, noch Mal zum Friseur, Party, joggen.
Und wenn dann halt wieder dieser kleine Fleck Hoffnung aufkeimt, dass er es vielleicht irgendwie mit bekommt, na und ? Den Fleck Hoffnung wird er mir schon irgendwann nehmen, aber ich habe weiter gelebt.


Mir ging es am Anfang auch besser als im Moment.
Ich denke das liegt daran das das Herz erst später wirklich realisiert das es vorbei ist.
Man ist ja in der Regel total gut darin sich selbst zu bef.en!
Ist mir aber auch erst jetzt klar geworden.

Zudem denke ich auch das der Winter und die dunkle Jahreszeit alles noch schlimmer macht.
Ich weiß nicht wie das bei Dir ist, aber ich war im Winter immer schon etwas depri und das hat arg an mir gezerrt, ob mit oder ohne Partner.
Mit der Sonne ist halt auch die Lebensfreude größer. Jedenfalls bei mir.

Versuche auch Dich nicht so unter Druck zu setzen das Du wieder voll funktionieren musst.
Es ist schon paradox. Ich lese bei Dir wie Du unbedingt Dein Leben weiter so gestalten willst wie vorher und Dich von der Trennung nicht aus der Bahn werfen lassen möchtest und denke direkt Du solltest Dich nicht so unter Druck setzen.
Fühle mich aber genau so wie Du und gehe mir endlos auf den Keks, daß ich es nicht hinkriege ihn hinter mir zu lassen und einfach weiter zu machen.

Aber ich habe heute ein langes Gespräch mit meiner besten Freundin gehabt und dabei ist mir klar geworden das ich mich nicht schneller besser fühlen werde, wenn ich nicht beginne den Schmerz an zu nehmen und aufhöre mich dagegen aufzulehnen. Es wird dadurch nur schlimmer.
Es ist gut kleine Schritte nach vorne zu machen (möchte ich auch, habe mich heute wieder im Fitnessstudio angemeldet) aber die Partyqueen werde ich so schnell nicht wieder sein. Und das ist auch ok.
Ich bin ok. Ich habe geliebt und ich wurde verletzt und das macht mich nicht zu einem schlechteren Menschen.
Und wenn mein Umfeld das nicht akzeptieren kann, dass ich gerade nicht so funktioniere, dann ist es vielleicht auch an der Zeit da etwas auszusortieren.

x 8 #6305


Julchen91
Mich nervt es nur langsam wirklich sehr und ich komme auch nicht mehr aus meinem Loch heraus. Ich bin wirklich depressiv. Kann nicht arbeiten, schaffe Zuhause nix und gehe gar nicht mehr raus. Nur die nötigsten Runden mit dem Hund und mir macht nix mehr Spaß.

Heute Morgen gucke ich in den Spiegel und fiel fast um. Kreidebleich und nahezu schwarze Augenringe.
Zudem Rückenschmerzen vom Liegen und ich kann ständig meine Kontakt Linsen wechseln von ganzen Heulen.

Ich bin heute an einem Punkt angekommen, wo ich gemerkt habe, ich habe da kein Bock mehr drauf. Ich bin so nicht. Ich lasse es zu, wenn ich am Wochenende mal in ein Loch rutsche oder ich morgens mal schlecht hoch komme, aber dieses Drama der letzten Wochen geht mir so dermaßen auf den Keks. Diese Woche war die Hölle und ich denke ich kann bald zum Gespräch beim Chef antanzen...

Jetzt gerade habe ich einfach Lust wieder was zu starten...
Ich habe die letzten 2 Wochen meine Seele gepflegt mit Netflix, Junk Food und heulen und nun möchte ich mein Selbstbewusstsein pflegen mit Joggen, Wellness und Party.
Natürlich wird er immer weiter im Hinterkopf sein. Natürlich werde ich öfter mal denken, was er wohl davon hält, aber dann ist das so. Er hat mir ja gesagt dass es keine Hoffnung mehr gibt, das Wissen hatte ich am Anfang nicht. Und ich werde sicherlich trotzdem weiter heulanfälle kriegen und weiter verarbeiten - ich will ja gar nix verdrängen. Aber ich will den Ar. hoch kriegen und wieder attraktiv für mich selbst werden. Bestimmt spielt er anfangs eine Rolle, aber das wird mit der Zeit wohl automatisch weniger werden.

Das ist nun die nächste Phase.

Also mein Umfeld drängt mich da zu gar nix. Ich fühle mich auch nicht von denen beeinflusst was zu tun oder raus zu gehen. Falls du das auf mich bezogen hast? Die nehmen das alles so hin, wie es ist.
Ist halt eine riesen Clique und ich halte mich schon nur gezielt an die Leute, die mir passen. Den Rest habe ich schon vor Jahren für mich aussortiert & man trifft sich nur noch zum Feiern oder zu irgendwelchen Ausflügen.
Leider hat mein Ex beinahe die selben Leute für sich aussortiert, sodass mein engerer Kreis auch seiner ist.

x 1 #6306


Julchen91
@Tringi89

Du hast Recht. An den Traum musste ich heute auch kurz denken.

#6307


Cappuccetto
Zitat von Heartbroken38:
Aber ich habe heute ein langes Gespräch mit meiner besten Freundin gehabt und dabei ist mir klar geworden das ich mich nicht schneller besser fühlen werde, wenn ich nicht beginne den Schmerz an zu nehmen und aufhöre mich dagegen aufzulehnen. Es wird dadurch nur schlimmer.
Es ist gut kleine Schritte nach vorne zu machen (möchte ich auch, habe mich heute wieder im Fitnessstudio angemeldet) aber die Partyqueen werde ich so schnell nicht wieder sein. Und das ist auch ok.
Ich bin ok. Ich habe geliebt und ich wurde verletzt und das macht mich nicht zu einem schlechteren Menschen.
Und wenn mein Umfeld das nicht akzeptieren kann, dass ich gerade nicht so funktioniere, dann ist es vielleicht auch an der Zeit da etwas auszusortieren.


Das seh ich auch so. Ich habe eine zeitlang ziemlich unterschätzt wie schlecht es mir geht und bin dann am Wochenende beim Feiern immer komplett eingegangen. Bei irgendwelchen Leuten. Ich hab dabei immer recht viel getrunken verlegen
Und es hat eben eine Weile gedauert, bis ich eine Verbindung zwischen meinem Kummer und diesem destruktiven Verhalten gesehen habe. Weil es mir oberflächlich eh immer besser gegangen ist. Eigentlich.

Ich war dann an einem Punkt, wo ich dachte: Ich muss nicht überall dabei sein, ich muss mich gerade nicht bei Menschen melden, wenn ich so drauf bin. Ich akzeptiere, dass das eine schlechte Phase ist und meine Freunde werden das auch akzeptieren, wenn ich mich ein bisschen zurück ziehe. Seitdem lass ich den Schmerz viel mehr zu und am Anfang ging es mir dadurch viel besser und jetzt, seit ein paar Tagen wirds leider wieder schlimmer. Aber ich bin zuversichtlich.
Auf die Nerven gehts mir aber trotzdem langsam.

Und auch @Julchen91
Und jetzt denke ich langsam, dass ich aus dieser Phase auch wieder raus muss. Wie Heartbroken schreibt, eben mit kleinen Schritten.
Ich hab mir vor ein paar Wochen ganz dumm und ganz böse das Knie aufgeschlagen und ich hab mir gedacht, während das heilt, kümmer ich mich neben dem Knie auch um meine Seele und sobald das wieder einigermaßen gut ist, fang ich endlich wieder mit Yoga an. Und das müsste bald soweit sein. Smile

Man muss wohl einfach ganz genau auf sich selber hören, aber das ist soooo schwer.

x 3 #6308


SlevinS
Zitat von Cappuccetto:
Ich muss nicht überall dabei sein, ich muss mich gerade nicht bei Menschen melden, wenn ich so drauf bin. Ich akzeptiere, dass das eine schlechte Phase ist und meine Freunde werden das auch akzeptieren


Das finde ich eine gute Einstellung. Zudem dürfen wir uns auch nicht unter Druck setzen. Klar, jeder möchte die Verarbeitung so schnell wie möglich durch haben. Aber mit krampfhaftem Verdrängen oder der Einstellung "ich muss mich ununterbrochen Ablenken" haben wir zuerst den Eindruck wir kommen so weiter, doch die Realität holt einen meistens bald wieder ein.

Ich habe für mich akzeptiert, dass ich momentan keine neue Leute kennen lernen möchte, möchte nicht auf Partys gehen oder ein neues Hobby anfangen, wird ja in vielen Blogs geraten. Ich tue das was sich für mich richtig anfühlt, viel Zeit mit mir selbst verbringen und viel Zeit mit Freunden und Familie um zu Reden nützen.

Meine Freunde sind glücklicherweise sehr kulant Smile Aber auch wenn dem nicht so wäre..ich brauche nun mal so lange wie ich brauche und diese Zeit will ich mir auch geben.

Wir müssen ja auch wieder lernen, alleine zu sein und nicht das Gefühl zu haben wir sind einsam. Es gibt einen Grossen Unterschied zwischen alleine sein und einsam sein zwinkern

http://www.selbstbewusstsein-staerken.n ... m-alleine/

Ich freue mich jetzt schon auf den Tag, wenn ich in meine eigene neue Wohnung kann. Ich werde mir ein par Tage frei nehmen und mich zu Hause verschanzen und es geniessen Smile

Seit nicht zu streng mit euch selbst, seit stolz auf das was ihr schon erreicht habt und erkennt die kleinen aber feinen Schritte in die richtige Richtung

x 5 #6309


D
Ich bin so kurz davor mich wegen irgendetwas Belanglosem zu melden Traurig ich halte es kaum aus. Eine Woche. Das ist in den fast 3 Monaten das Längste bis jetzt.

#6310


Hermine51
Zitat von Downinahole:
Ich bin so kurz davor mich wegen irgendetwas Belanglosem zu melden Traurig ich halte es kaum aus. Eine Woche. Das ist in den fast 3 Monaten das Längste bis jetzt.


Bitte lass es. Melde dich nicht.
Lg
Hermine

x 1 #6311


T
Ja, wirft dich nur wieder auf Anfang und endet im Gefühlschaos...

x 3 #6312


G
Meine Therapie ist momentan sehr anstrengend, da ich anfange wirklich aufzuarbeiten und für mich festgestellt habe, dass ich meinen Ex nicht mehr wieder haben möchte, so wie er war / ist.

Ich bin sehr froh, dass er sich nicht meldet und ich habe keine Kraft oder Interesse daran, mich zu melden.

Es geht für mich jetzt wirklich um die Trauer, um den Schmerz und wieder Ich zu sein.

Ich habe 3 Monate nicht begriffen, jetzt 'klingelt' es langsam und könnte einen Einbruch nicht verkraften.

Ich finde, darüber sollte jeder mal nachdenken, denn wie viel Kraft investiert man, wegen dem anderen und seien es nur die Gedanken.

Das merke ich jetzt, wo ich dabei bin wirklich zu akzeptieren.

Ich werde keine Kraft mehr darauf verschwenden.

x 4 #6313


Julchen91
Ich weiß gar nicht wie viele verschiedene Phasen ich jetzt schon durch habe...

Zuallererst die Ohnmacht/Panik, der Schock!
Dann Verdrängung und Zurückeroberung.
Dann der erneute Zusammenbruch,
dann habe ich angefangen zu akzeptieren und zu verarbeiten. Habe einige Schritte nach Vorn gemacht, gemerkt, dass ich ihn eigentlich gar nicht mehr zurück haben möchte. Dass es eh nicht mehr funktionieren würde.
Daraus resultierte dann wieder ein großer Zusammenbruch.
Nun befinde ich mich wohl gerade zwischen verdrängen und weiter verarbeiten.
Denn mir ist auf der einen Seite sehr bewusst, was ich über ins gelernt habe und wie sinnlos ein "wir" nun wäre und auf der anderen Seite glaube ich an ein Comeback in ferner Zukunft. Ist so.
Dadurch geht es mir zwischendurch ganz gut und dann kommt wieder ein großer Schwall Trauer, weil ich nun einfach realisiere, dass es kaum möglich ist.
Ich glaube es wird mich zwar weiter bringen, aber nur langsam. 2 Schritte vor und einer zurück. Genauso fühlt es sich an...aber momentan ist es OK für mich.
Anders halte ich es vorerst nicht aus.
Zumal ich auch irgendwann mal wieder zur Arbeit muss.

Den Drang mich bei ihm zu melden hatte ich letzte Woche in Form des Briefes.
Da er mir ja dann geschrieben hat, konnte ich einer Antwort nicht widerstehen. Und ich bereue meine Worte nachwievor nicht. Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, etwas zu schreiben, was eine gesunde Mischung zwischen meinen Gefühlen und Akzeptanz ausdrückte.
Was er nun darüber denkt und dass er nicht geantwortet hat, darüber denke ich nicht mehr nach.

Aber ansonsten bleibt es wie es war. Ich wüsste nicht, was ich ihm schreiben sollte...

x 2 #6314


S
Zitat von Julchen91:
Ich weiß gar nicht wie viele verschiedene Phasen ich jetzt schon durch habe...

Zuallererst die Ohnmacht/Panik, der Schock!
Dann Verdrängung und Zurückeroberung.
Dann der erneute Zusammenbruch,
dann habe ich angefangen zu akzeptieren und zu verarbeiten. Habe einige Schritte nach Vorn gemacht, gemerkt, dass ich ihn eigentlich gar nicht mehr zurück haben möchte. Dass es eh nicht mehr funktionieren würde.
Daraus resultierte dann wieder ein großer Zusammenbruch.
Nun befinde ich mich wohl gerade zwischen verdrängen und weiter verarbeiten.
Denn mir ist auf der einen Seite sehr bewusst, was ich über ins gelernt habe und wie sinnlos ein "wir" nun wäre und auf der anderen Seite glaube ich an ein Comeback in ferner Zukunft. Ist so.
Dadurch geht es mir zwischendurch ganz gut und dann kommt wieder ein großer Schwall Trauer, weil ich nun einfach realisiere, dass es kaum möglich ist.....


Kann dich in deinen Dingen gut verstehen. Dieses hin und her im Kopf. Habe mich auch immer wieder zu Antworten hinreißen lassen. Und am Ende wurde mir meine Reaktion auf Ihre Dreistigkeit einen warten zu lassen auf wichtige Antworten und mein Groll über dies und Ihre Widersprüchlichkeit in so vielen Dingen als bedrängend und erquetschend ausgelegt. Wohlgemerkt kam JEDES versammte mal der Impuls von Ihr und ich bin wie ein braver Junge aufgesprungen. Und dir ist es ja in Teilen ähnlich ergangen.

Ich habe nun vor 5 Tagen für mich entschieden...keine Nachricht soll sie mehr von mir bekommen. Kein Status oder Bild oder etwas anderes aus meinem Leben soll sie direkt von mir erfahren oder sehen. Blockieren will ich garnicht und da nix kommt gerade muss ich das auch nicht. Ich will stark genug sein, dieses Wesen, dass mich so viel gekostet hat, selbst zu verbannen. Stsrk genug sein mich ohne alles was dazu gehört besser denn je zu fühlen. Stark genug sein, dass egozentrische ich will die liebe zurück in ein selbstbewusstes ich bin viel besser als das zu verwandeln.

Und sollte es anders kommen bin ich hoffentlich so weit, dass der Kilometerweite Widerspruch zwischen Kopf und Herz so klein geworden ist, dass ich ihr sage, was sie nach allem was passiert ist, verdient hat. Und bei aller Liebe wäre das nur F*ck Dich! Sorry

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