Zitat von Franziska99:
Liebe Cat, mir geht es genauso.
Er hat immer gesagt, der Altersunterschied wäre ihm egal, es wäre ihm auch egal, was die anderen sagen. Er würde mich sofort heiraten, wenn ich frei wäre und er könnte auch ohne Kinder glücklich sein.
Und nun sind all diese Gründe, die gegen uns sprechen und die ich immer wieder angesprochen habe, seine Gründe. Seine Trennungsgründe.
Ich hätte es ihm nie verwehrt, eigene Kinder zu haben. Ich hätte es gewagt für ihn und mich somit verbogen.
Ich kann dir nicht sagen, was mit diesen Männern los ist, die alles mit sich selber ausmachen, anstatt zu reden. So viele Probleme lassen sich lösen nur durch reden.
Ich verstehe deinen Freund schon, dass ihm die Kinder sehr wichtig sind, aber er kann doch nicht sein restliches Leben nach dem Wohlwollen seiner Ex -Frau ausrichten. Will er immer alleine bleiben, weil sie es nicht toleriert, dass er sich neu bindet. Was hat sie denn für eine Macht über ihn?
Wie alt sind seine Kinder?
Liebe Franziska!
Gott, ist das schön so verstanden zu werden! Du sprichst mir aus der Seele!
Und so traurig es ist, umso sehr beruhigt es mich, dass so viele Männer sich so ähnlich verhalten. Vielleicht bekommen wir genau da die niedersten Instinkte in voller Ladung entgegen geschmettert, die wir gerade am allerwenigsten vom Homosapien haben wollen...
Bitter! Auch für dich in Bezug auf den Altersunterschied und das es ihm sehr kannte Zeit egal war; er keine Kinder wollte sonlabge er dich ganennkann und dich vom Fleck weg sogar heiraten wollte....
Vermutlich Aussagen im völligen Hormontaumel der ersten verliebten Monate, die verdammt noch mal Bestand HÄTTEN, wenn diese Männer bei diesen wenigen wahren Gefühlen, die sie an dieser Stelle endlich bereit sind zuzulassen, bleiben würden...
Die Vernunft entscheidet hier wohl gegen die Liebe. So wie du deine Situation beschreibst, wird er immer an dich denken.
Aber hey, vergiss bitte nicht, dass er sich vielleicht auch nie Ganz mit dir gefühlt hat und immer mit deinem alten und immer noch aktuellem Leben konkurrieren musste...
Er hatte eigentlich nie eine Chance zu 100% deins zu sein.
So wenig wie ich eine Chance habe zu 100% Seins zu sein, da er dieses alte Leben, dass ihn ewig begleiten wird, mitbringt. Die Menschen die an Position 2 stehen haben nur zwei Möglichkeiten:
1. zu warten und zu hoffen, und viiiiiieeeeel Geduld, Einfühlungsvermögen und Verständnis mitzubringen
2. oder zu gehen.
Dein Herz-Mensch hat sich für letzteres entschieden. Vielleicht auch weil er das Gefühl nicht ertragen konnte, dich immer zu teilen. Hast du das je so gesehen?
Ich muss meinen Partner auch teilen... mit seinen Kindern - was ich gerne bereit bin zu tun- und mit seiner Ex-Frau. Auch wenn das sehr unterschiedliche Formen des Teilens sind, ähnlich wie auch bei dir - und doch ganz anders.
Ja. Ich verstehe ihn bis zu dem Punkt das er seine Kinder schützen will. Leider hat er das Gefühl, dass er sich gegen seine Kinder entscheidet, wenn er sich für mich entscheidet. Und das ist völliger Quatsch; aber es ist sein Gefühl. Das kann ich ihm nicht nehmen...
Genau das was du sagst, habe ich alles angebracht:
Es ist wichtig das er sich selbst verzeiht.
Sich damit aus der Abhängigkeit zur Ex-Frau lösen kann und wieder ein eigenständiges, losgelöstes Leben, frei von ihren Launen und Bedingungen führen, und damit auch zu der neuen Frau an seiner Seite offen stehen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass sie ihm die Kinder entzieht.
Ich habe gesagt, dass er ja sonst niemals wieder eine neue Frau in sein Leben lassen kann und für immer alleine bleiben muss, denn die Angst seine Kinder zu verlieren besteht ja ewig fort wenn er sich so sehr abhängig von ihr macht.
Ihm ist das bewusst, aber er kann scheinbar nichts dagegen tun und wählt eher den Weg sich gegen mich zu entscheiden als den Versuch am Ende mit allem glücklich werden zu können

Das ist so bitter und so unfair.
Ich habe alles mir Mögliche gegeben und versucht, so lange und soviel wie ich es vertreten konnte.
Seine Kinder sind 2+4, noch sehr klein, und sienoeiden sehr unter der Trennung der Eltern

ich erlebe aus seinen Erzählungen, das einfallen sehr schlecht geht...
Er sagte die Kinder würden mich sehr mögen, auf einer guten und gesunden freundschaftlichen Ebene...
Es ist so traurig; das der Wille einmal da war und er alles gesehen hat was möglich ist, auch mit den Kindern und ihn nun die Angst zu lähmen scheint, dass er sie droht zu verlieren wenn wir zusammen bleiben.
Das ist verdammt schwer anzunehmen und zu verarbeiten...