lassy
Mitglied
- Beiträge:
- 1000
- Danke erhalten:
- 236
- Mitglied seit:
Zwei Drittel aller Frauen, die in ihrer Beziehung physische Gewalt erleben, tragen körperliche Verletzungen davon
Bei einem Drittel dieser Frauen sind erfordern die Verletzungen die Inanspruchnahme ärztliche Hilfe.
Zwei Drittel bis drei Viertel der misshandelten Frauen leiden unter psychischen Beeinträchtigungen wie Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Ängsten oder Selbstmordgedanken.
Frauen in Misshandlungsbeziehung leben in einem permanenten Alarmzustand. Sie neigen dazu, ihr Verhalten massiv zu kontrollieren, in dem ständigen Bemühen, den „Partner" nicht zu verärgern. Dieser Alarmzustand hat sowohl körperliche als auch seelische Auswirkungen.
FOLGEN VON MISSHANDLUNG
Zu den häufigsten (psycho)somatischen/körperlichen Auswirkungen gehören:
Herz- und Kreislaufprobleme
Kopfschmerzen
Magengeschwüre
Verdauungsprobleme
Unterleibsentzündungen
Verspannungen/Rückenprobleme
ein allgemein herabgesetzer Immunstatus, der zu einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten führt
Zu den häufigsten psychischen Auswirkungen gehören:
Depressionen
Antriebslosigkeit
Schlafstörungen und Alpträume
Überspanntheit verbunden mit zunehmender Erschöpfung. Der permanente Alarmzustand kann zu einem Burn-Out-Syndrom führen.
ZERMÜRBENDE DAUERBELASTUNG
Vielen Betroffenen fällt es zunehmend schwer, selbst normale Alltagshandlungen zu bewältigen: Organisation des Haushalts, Versorgung der Kinder und die eigene Pflege.
Fortlaufende Misshandlung kann die Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung entstehen lassen. In der eigenen Partnerschaft misshandelt zu werden und sich dieser Misshandlung nicht enziehen zu können ist traumatisierend. Häufige Reaktionen auf derartige Traumata können sein: Schlafstörungen, extreme Gefühlsaufwallungen (unerklärliche Weinkrämpf, Wutanfälle), Depressionen, intensive Angst- oder Ohnmachtsgefühle ohne erklärlichen konkreten Auslöser.
Viele Betroffene versuchen, ihr Leid durch „Selbstmedikation" zu lindern und greifen zu Alk. und/oder verschreibungspflichtigen Medikamenten. Dies verschafft allerdings nur kurzfristige Linderung und führt langfristig zu Substanzmissbrauch und Abhängigkeit. – Und kann vom Misshandler als zusätzliche „Munition" gegen die Betroffene verwendet werden.
aus : re-empowerment.
Also wunder dich nicht wenn s dir so geht!
Normale Härte, du musst dich behandeln lassen, das ist ganz wichtig sich Hilfe zu holen!
Ohne das Frauenschutzhaus wäre ich da nicht rausgekommen, das ist mal klar!
