Moinmoin ihr Lieben,
diese Liste...*würg*
so einiges erkenne ich wieder, z.B.
Keiner, der mir sagt, dass ich bis jetzt wohl nur Luschenmänner hatte, und er ja ein richtiger Mann sei.
So hat er sich auch öfter geäussert. Das war dann Begründung für ihn sich mir gegenüber grob zu verhalten, weil die anderen ja viel zu soft waren, mir nichts entgegenzusetzen hatten, weil ich ja viel zu dominant bin. Er meinte sogar, weil ich im laufe meines Lebens viele Freunde durch den Tod verloren habe, ich wäre daran Schuld, jeder der mit mir zu tun hat würde sterben

Das fand ich schon damals lächerlich, aber jetzt, wo in diese kranke Störung immer tiefer einsteige, verstehe ich erst, was er mir da unterjubeln wollte. Sollte er doch recht haben *Ironie*, dann soll er sich mal warm anziehen...
Jedenfalls kann ich einiges auf dieser Liste wiedererkennen, anderes nicht und wiederum einige Punkte wären wahr geworden, wenn ich länger mit ihm zusammengeblieben wäre. Ich habe diese Bösartigkeit gespürt, diese Freude an der Zerstörung und Demontage.
@Thymian
Zitat:Ich will nicht sagen, dass unsere Narzis *beep* sind aber wenn man an diese sehr destruktiven Fälle gerät wie ich, geht es in jedem Fall darum, dass etwas in uns zerstört werden soll, was in ihnen bereits zerstört ist. Sie sind keine Mörder geworden aber sie rauben einem den Glauben.
Dein Schwenk hin zum Nationalsozialismus finde ich sehr interessant, weil ich der Überzeugung bin, das diese Unterdrückungsmechanismen doch sehr ähnlich waren (und leider noch sind). Ich habe mir mal kürzlich eine Doku über diese Zeit angesehen und ich sehe auf diese Psychopathen die dort am Werk waren mit einem vollkommen anderen Blick. Ich erkenne die Zusammenhänge, weil es auf einer übergeordneten Ebene die selben Mechanismen sind, einen anderen Menschen einzudampfen, zu zerstören.
Ich habe ein Stück weit auch meinen Glauben verloren, mein eigentlich positives Menschenbild. Es ist wie ein Gift das in einem weiterwirkt, auch wenn man nichts mehr mit ihnen zu tun hat. Der N hat sich immer über meine Sichtweise auf diese Welt lustig gemacht, fand mich zu idealistisch. Seine Welt aber ist dunkel, berechnend...und kalt. So möchte ich nicht leben. Jetzt geht es darum, und da knüpfe ich an das von mir gestern Abend geschriebene an, mich neu zu sortieren, das Gift auszuleiten und trotzdem die Lehre aus der Geschichte anzunehmen. Er hat mich nicht gebrochen, aber mir wurden Aspekte, dunkle Flecken aufgezeigt, die ich vorher nicht wahrnahm und mit denen ich mich auseinandersetzen muss. Meinen Glauben werde ich nicht gänzlich verlieren, er macht mich zu großen Teilen aus, aber ich werde ihn, um einige Erkenntnisse reicher, ergänzen müssen.
Ich habe gestern diese Unterweltsmythen erwähnt, und da gibt es u.a. den von Inanna, einer sumerischen Göttin, die genau diesen Höllentrip durchlebt. Man kann daraus eine tiefe Wahrheit für sich ziehen, nicht umsonst gibt es diese Mythen, das ist ein kollektives Menschheitsthema.
Inanna hilft Frauen (bestimmt auch Männern

) dabei zu erkennen, wo sie sich von ihrem wahren Wesen, von ihrer hellen, lustvollen und selbstbestimmten Persönlichkeit entfernt haben. Sie unterstützt und geleitet Frauen beim Abstieg in die Unterwelt dieser oft sehr schmerzhaften Erkenntnis. Sie gibt die Gewissheit, dass jedem noch so tiefen Fall eine neue Phase, ein Aufstieg folgt – wahrscheinlich allerdings als eine andere, als die sie vorher war.
Sie gibt Frauen die Kraft, ihre bisherige Identität, ihre bisherige Seinsweise, alle Glaubenssätze in Frage zu stellen, all jenen, die auf ihre Kosten gelebt haben und mächtig geworden sind, den Laufpass zu geben, all die unerfreulichen, abstoßenden Anteile zu integrieren und sich damit selbst neu zu erschaffen.
Vor allem aber trauert Inanna in der Unterwelt um alle jene Hoffnungen, Sehnsüchte und Träume, die sie ignoriert, vergessen oder verleugnet hat. All dies ist durch die Figur ihrer Schwester oder ihrem anderen Wesensanteil, der darüber außerordentlich wütenden und zornigen Ereshkigal symbolisiert.