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Zitat von Anka:Ich kenne die Taubheitsgefühle auch, jedenfalls gegenüber meinem Ex. Sie traten auf, irgendwann, nach ca. 1,5 Jahren. Hier rein ins Ohr - da wieder raus. So begann es, als er anfing, irgendwelche Alltäglichkeiten, an denen kein Mensch interessiert ist, wie Zähne putzen, Abwaschen, Knöpfe annähen in den farbigsten Tönen auszuschmücken, u. ich es irgendwann aufgegeben hatte, das zu thematisieren. Ich nahm es dann so hin, u. so ging es dann weiter. Wieder eine Stufe weiter...die Fixierung, u. Abrichtung. Ich könnte heulen. Meine Seele schaltete ab, nicht die ganze Zeit, aber ich ertrug es. Nahm es irgendwann als normal hin, mit seinem Redeschwall über nonsense, Monologe über nichts. Irgendwann erwartete ich es sogar, da war ich schon taub, als er die Wohnung betrat. Er konnte wohl nicht anders, er tat mir leid.
LG
Anka
Ja, aber er gab nur das weiter was ihm selber passiert ist. Und so wie es auf ihn wirkte damals als Kind, so wirkte es auch auf uns...
Und Thymi, ich sage nicht, das du ein Führsprecher des weiblichen Narzissten bist, aber ich sage, du hast schon Teile des weiblichen Narzissten in dir. Und mir wird auch gerade klar, das manche deshalb sagen, sie haben danach gesehen, das sie wirklich an sich selber arbeiten müssen.
Mein Ex war dir schon ähnlich, aber in einem viel, viel gesteigerten Maße! Er wollte gefallen, so lernte er es zu hause - aber ich forderte das nie von ihm.
Er schrieb mal "Diese Angst in mir, die wirst du nie verstehen. Nicht Angst direkt vor dir, aber...."! Ich weiß gar nicht, ob er diesen Satz beendete oder ihn so offen lies, aber ich dachte damals, wieso bitte sollte man denn Angst vor mir haben? Ich meine klar, ich kann schon zum Kampfkaliber mutieren, wenn man zum Beispiele denen was tun will die ich liebe oder so. Man sollte mich im Zweifel schon ernst nehmen, aber wieso sollte mein Narzisst denn Angst vor mir haben? Das war Absurd!
Eine übertragene Angst! Man, ich kann ihn erst heute so wirklich verstehen, nur er hätte mit mir reden müssen (was er natürlich nicht kann). Das was damals so negativ klang ist eigentlich ein echtes Kompliment. Er hatte Angst - Angst vor seinem bösen Muttertier eigentlich - Angst nicht perfekt zu sein - Aber, er sieht auch, das ich nicht so bin. Das ich nicht sein böses Muttertier bin.
Ich verstand das alles so wie ich es verstehen konnte. Angst vor mir - eine reale Angst, was anderes kenne ich nicht. Es gibt sicherlich Männer vor denen ich Angst habe, aber diese Angst ist dann auch immer real. Es gibt dann immer auch einen Grund sich wirklich zu fürchten! Er überträgt eine Angst! Man, wer soll so etwas denn auch ahnen?
@ Anka, ich muss dich leider enttäuschen, bei dir ist nichts mit Co. Eine soziale Einstellung ja, aber mehr ganz sicher nicht.
Es ist Seltsam, durch Thymis Schreiben kann ich meinen Narzissten immer viel besser verstehen. Seine falsche Wahrnehmung, und auch, warum wir nie stritten. Ich liebe Streits manchmal, halte sie einfach für wichtig,aber mit ihm konnte man nicht streiten
)
Ich habe mich hier schon positiv verändert!
Glaube aber auch, wir kennen uns lange genug um zu wissen, wie es gemeint ist.