paulaner
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22 Seiten mittlerweile. Da sind sehr viele Ratschläge, andere Sichtweisen und Hilfestellungsversuche dabei.
Hast du denn etwas mitnehmen können?
Ich schreibe dir hier mal meine Sicht, okay?
Seit 4 Jahren bist du die Affäre eines verheirateten Mannes. Er verbringt den überwiegenden Anteil seines Leben bei seiner Frau und seiner Familie. Angeblich (ich schreibe absichtlich "angeblich", da du die Informationen darüber lediglich aus zweiter Hand hast) ist seine Frau extrem eifer- und kontrollsüchtig. Das Einzige, was ihn (angeblich) in der Ehe hält, ist sein Kind.
Für dich hat er nur sehr wenig Zeit. Ihr trefft euch seit 4 Jahren immer nur für "Affärengedöns". Eine Beziehung kann man das beim besten Willen nicht nennen. Andere Unternehmungen (Kino, Essen gehen, kurz, Zeit zu Zweit) könnt ihr nie machen.
Du bist, weil seine EF immer irgendwie in deinem Hinterkopf "spukt", eigentlich nicht zufrieden damit.
Seit 4 Jahren!
Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass man unbedingt eine Beziehung braucht, um glücklich im Leben zu sein. Man kann durchaus auch alleine (wohlgemerkt: nicht einsam) ein zufriedenes Leben führen.
Was ich damit sagen will: 4 Jahre lang den Großteil seines Lebens darauf warten, dass der Liebhaber Zeit für einen hat, kann es doch, objektiv gesehen, nicht sein, oder?
Frage: Wenn er sich für dich entscheiden würde, wolltest du dann mit ihm eine "richtige" Beziehung? Mit zusammen wohnen und allem PiPaPo?
Und...würdest du auch sein Kind annehmen?
Versuch dir das mal zu beantworten.
Vielleicht "schubst" dich das in eine Richtung.
Abgesehen davon solltest du dir, wie schon mehrmals hier angemerkt, ganz deutlich darüber klar sein, dass das Ganze super schnell vorbei sein kann. Spätestens dann, wenn der Verdacht seiner EF Gewissheit wird. Ich glaube nämlich auch, dass er dich dann, schneller als du "Aber wir lieben uns doch so" sagen kannst, fallenlassen wird.
Mensch...schmeiß doch dein Leben nicht weg.
Man merkt doch, dass du damit nicht glücklich bist.
Die ganzen unschönen Dinge des Hintergehens, usw. habe ich bewusst nicht erwähnt

