noidea
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Aber egal.
Ich hoffe, morgen komm ich wieder zum Programmieren, heute hab ich nichts geschafft.
Einkaufen und zum Wertstoffhof geh ich auch erst morgen, denn jetzt funktioniert die Heizung doch wieder und es ist unglaublich schön warm hier drin. Da glaube ich fast, dass ich keine Ersatzhustenbonbons brauchen werde, sondern endlich wieder von der blöden Erkältung erholt bin.
I hoff i kann die Nacht dann ohne Hustenreize schlafen. Und i hoff i komm morgen wieder zu meinen wirklich wichtigen Arbeiten.
Uuuufffff.
Ok, ein bisschen Schmarrn wie eben das Einkaufen, Pfandflaschen-Abgeben und wenn ich motiviert bin Wertstoffhof stehen morgen trotzdem an.
Aber ich hoffe, ich komm wieder mehr zu eigenen Dingen.
Ohhh Gott, bin ich gestresst. So fühlt es sich an.
Ehrlich gesagt mag ich Stress, weil ich dann wenigstens in keine Löcher falle oder nicht zu viel nachdenke. Wie denn auch, wenn ich keine Zeit habe. Da funktioniere ich nur und hinterher ist der Tag um.
I fühl mich dadurch jetzt auch etwas kaputt.
Schrecklich, dieses Gejammer.
Aber heute war echt mal mega nervig.
Achja, bei Otto hab ich jetzt auch nicht angerufen.
Ich mach das dann lieber von Bayern aus und fahre dann halt wieder rüber, sobald die neue Wama geliefert oder die alte repariert wird. Denn jetzt muss ich wirklich erst mal an dem Umzug in Traunreut weiter machen. Puuuuhhhhhhhhhh.
Ich hab mir gestern abend nen Film über einen schizophrenen Mathematiker angeguckt und war sehr gepackt und fasziniert von dem Thema, wollte dazu eigtl noch was schreiben - da ich es unglaublich spannend finde und es eigtl eines dieser Themen ist, mit denen ich mich selbst auch mal befassen wollte - ausgiebiger.
Vll weil ich selbst mein Leben lang auch immer in ner Fantasiewelt gelebt habe - allerdings absichtlich. Ich bin ne Träumerin. Der Gedanke, dass schizophrene Leute das alles als Wahrheit und Realität empfinden, find ich einerseits mysteriös (woher das kommt - woher die diese genauen Bilder nehmen können), andererseits erschreckend und irgendwie auch sehr sehr interessant.
Ich weiß allerdings zu wenig darüber, um irgendwas darüber zu schreiben.
Mein Gedanke gestern dazu war, dass Mathematiker vermutlich anfälliger sind, da sie sehr bildhafte Gedächtnisse haben und sehr genaue Bilder vor Augen reproduzieren können.
Ich persönlich habe es noch nicht geschafft, mir ein fremdes Gesicht 'auszudenken' und vor meinem inneren Auge dann vorzustellen. Selbst damals, als ich noch Schriftstellerin werden wollte und 'Bücher' (teilweise angefangene) geschrieben habe, hab ich mir meine Protagonisten immer als Comicfiguren 'gezeichnet und zweidimensional' vorgestellt.
Vll ist ein schlechtes Gedächtnis ein Ausschlusskriterium für Schizophrenie. Allerdings bin ich oft zerstreut und leb im Chaos, vll bin ich also trotzdem gefährdeter als Normale.
Naja, ich habe noch nichts recherchiert. Heute habe ich auch keine Lust mehr.
Aber irgendwann.
Ich denke, wenn wir das menschliche Gehirn verstehen lernen wollen, müssen wir uns besonders die Abnormalitäten ansehen, was passiert, wenn das Gehirn NICHT so funktioniert, wie es soll.
Dann muss man herausfinden, woran das liegt und nach Mustern suchen.
Menschen, die selbst ein bisschen krank sind, sind demnach die besten Hirnforscher, da sie sich selbst immer als Testobjekt vor Augen haben können. So wie andere es nie erleben oder verstehen werden.
Aber egal. Heute bin ich viel zu müde und ausgelauft von all dem Kleinkram-Mist, um noch so ein großes Fass aufzumachen.