Zitat von Assi07:@Kaetzchen
Du hast mit Sicherheit recht. Jedes Mal wenn ich meinen ExAM sehe spüre ich diese Endorphine quasi direkt aus meine Drüsen springen

Kannst du konkrete Dinge vorschlagen, die diese Stoffe auch erzeugen? Meinst du damit Sport und so?
Da kann ich jetzt sogar mal helfen, ich habe das nämlich, weil ich ja in einer ähnlichen Situation war, recherchiert

Dopamin - das ist die "schlimmste" Dr. von allen, die, die für die Sucht und überhaupt alle Formen von Sucht verantwortlich ist, weil sie direkt das Belohnungszentrum im Gehirn anspricht - kann man u.a. so erzeugen:
Sport (regelmäßiger Sport)
Gesunde Ernährung, vor allem mit vielen Omega3-Fettsäuren, die kurbeln auch die Dopamin-Produktion an (Nüsse, Fisch z.B.) und tyrosinhaltige Lebensmittel (Bananen, Mandeln, Avocados, Sojaprodukte)
Früh ins Bett gehen und regelmäßig vernünftig schlafen. Das meiste Dopamin wird im Schlaf zwischen 22 und 24 Uhr produziert
regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, dreißig Minuten täglich sind empfohlen (spazierengehen, joggen etc.)
S ex
grundsätzlich Dinge tun, die einem Spaß machen, was auch immer das jeweils individuell ist
Die ungesunde Variante: Nikotin, Dr. jeder Art und Ritalin helfen schnell und einfach (das ist natürlich KEIN ernstgemeinter Tipp)
Bei Liebeskummer liegt u.a. auch noch ein Serotoninmangel vor, ähnlich einer Depression. Den kann man genauso mit den o.g. Maßnahmen lindern, Sport, Bewegung, gesunde Ernährung etc. helfen ein wenig.
Das Problem bei Liebeskummer ist halt, dass die Dopaminrezeptoren derzeit noch stark auf das Objekt der Begierde programmiert sind. Deshalb funktioniert das immer noch so gut, wenn man denjenigen sieht oder was von ihm hört etc. Weil dann sofort die Dopaminausschüttung aktiviert wird, man fühlt sich also temporär tatsächlich besser, aber kurz danach setzen natürlich die Entzugserscheinungen wieder ein.
Man muss das also wieder umprogrammieren, ähnlich, wie es auch bei Entzug von Dr. gemacht wird. Raucher z.B. haben ihre Dopaminrezeptoren so stark auf Nikotin programmiert, dass die kaum noch auf was anderes anspringen. Weshalb viele Raucher beim Versuch, aufzuhören, schnell eine Art Depression entwickeln. Die gilt es, zu überwinden, indem man die Rezeptoren umprogrammiert. Das dauert halt leider eine ganze Weile, das geht nicht von heute auf morgen.