Melana
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Zitat von Kaetzchen:
Ich hab auch schon überlegt, ob ich da mal einen Kontakt vermitteln sollteweil ich die gleichen Worte auch so oft gehört habe. Ambivalent, paradox, schizophren. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man so glücklich sein kann. Ich würde irre werden, wenn ich ständig mit solchen Ambivalenzen leben müsste. Aber der gerade Weg ist vielleicht nicht jedermanns Sache, manch einer mag wohl lieber im Kreis rennen . fand ich schon immer doof, sogar im Sportunterricht damals
Zitat von Cremetussi:
Kontakt vermitteln, wie gemein.
Ich kenne jemanden, der spätestens seit heute auch wieder jemanden sucht, der derartige Ansichten teilt.
Ich überlege gerade ob ich mich erklären oder lieber das Forum wieder verlassen sollte. Mir war klar, dass ich hier nicht mit Samthandschuhen angefasst werde und das wäre meinem Verhalten nach auch sicher ein bisschen viel verlangt.
Dennoch finde ich solche Kommentare einfach überflüssig. Denn sie sind nicht nur "gemein" sondern auch verletzend, ein stückweit auch respektlos. Ich respektiere hier jeden und seine Gefühle, niemand ist hier, weil es einem gut geht, sondern weil jeder irgendwie und irgendwo sein Päckchen zu tragen hat. Ihr mögt es kaum für möglich halten, aber ich leide. Ziemlich stark sogar. denn ich bin mein ganzes -bisheriges- Leben immer nur den geraden Weg gegangen. Ich hasse grau, bei mir gibt es immer nur schwarz oder weiß. Das ausgerechnet MIR so etwas passiert, hätte ich niemals nie gedacht und macht mir deshalb auch besonders zu schaffen.
Ich weiß immer noch nicht, ob Ihr meine Geschichte wirklich gelesen habt oder nur ein paar Bruchstücke. Aber ich habe diesen Menschen nach unserem Aus ganze 3 1/2 Jahre (persönlich) nicht gesehen, in dieser Zeit hab ich kein Wort mit ihm gesprochen, nicht mal ein "Hallo" oder gar Blick hat er von mir gekriegt. ich war und bin bis heute gewillt, diese Geschichte endlich hinter mir zu lassen. Es gab ganz gute Phasen und ich dachte auch, ich käme ganz gut klar. Auch wenn ich ihn (ganz heimlich irgendwo im Hinterstübchen) nie ganz vergessen habe. Dann kam im irgendwann der Moment, in dem ich dann doch schwach wurde und seither geht mir diese Geschichte wieder nach. Nichts desto trotz bin ich weiter gewillt, aus diesem Hamsterrad herauszukommen. Auch aus dieser Abhängigheit, aber so leicht ist es eben nicht, vor allem dann nicht, wenn man merkt, dass da jemand ist, dem es ziemlich genauso geht. Das macht das Loslassen nicht leichter und so haben wir manchmal eben Kontakt und dann wieder ganz lange (halbes Jahr) keinen. D.h. aber nicht, dass es immer so sein wird. Ganz im Gegenteil, ich hoffe, dass ichs bald im Griff habe, dass es wieder ganz aufhört.
Ich müsste konsequenter sein, das weiß ich. aber ich war eine so lange Zeit wirklich konsequent und irgendwann kam ich eben an den Punkt, wo ich gemerkt habe: es bringt ja eh nichts. Dennoch glaub ich daran, dass ich es schaffen werde. Weil die Liebe zu meinem Mann einfach stärker ist. Auch wenn es da Defizite gibt, das stelle ich nach wie vor nicht in Abrede, denn ich weiß selbst, dass mir das sonst mit dem anderen Mann niemals passiert wäre.
Kann man das alles denn gar nicht nachvollziehen?
Naja, jetzt hab ich mich wohl doch gerechtfertigt.