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es ist schon spannend zu lesen, dass Affäre angeblich alles gleich verlaufen... aber dass es verschiedene Formen von Affären gibt, wird dabei vollkommen außer Acht gelassen. Jede
Affäre hat eine andere Ausgangslage...und die AP bestimmen über die Inhalte. Und wenn
jemand "Affäre" will, und zwar NUR "Affäre", wo ein "mehr" vollkommen ausgeschlossen ist,
weil beide AP kein mehr wollen - was soll es an einer solchen Konstellation zu meckern
geben? Allerdings scheint es so, dass es NICHT um die Art der Affäre bei "artemisia" geht,
sondern um die Person, die so richtig was "raus haut", wenn es um die "Philosophien" von
AF geht, deren Affären sich nicht zu einem "mehr" weiterentwickelt haben, sondern sich dem
Ende zugeneigt haben.
Und die "Gleichförmigkeit" in den Diskussionen - so richtig prickelnd macht das den Thread
dadurch nicht. Kontroverser Austausch - über Motivationen, über Vorstellungen, über alles,
was Affären beinhaltet - vor, während und "danach"! Die ewige Bemitleidenswelle untereinander
- das soll hilfreich sein, um voran zu kommen im Prozess "after the affaire"?
Eine Trennung von einem Mensch tut weh....ALLE haben wir das im Laufe des Lebens erfahren
müssen. Viele Menschen gleich mehrfach. Hier im Forum kracht es gelegentlich von Hinweisen,
wie andere Leute mit den jeweiligen Trennungen umgegangen sind....
...und da sind z. b. Betrogene zu nennen. Leider wollen die meisten AF nicht wahrhaben, welche
Kategorie Schmerz diese Frauen und Männer zu ertragen haben. Ich habe den Eindruck, als sei
deren Problematik nach einer Trennung vollkommen egal - auch wenn deren EP keine AF/AM
"ergattern" konnten. AF wie AM beteiligen sich direkt daran, indem diese sich verh. Betrüger/innen
"zuwenden", um diese aus ihren Ehen zu "befreien".
"Der Betrüger hat aber versprochen, dass....!" Dass das Schei..e ist, wenn der Betrüger nicht zu seinem Wort steht, an das sich AF klammert, ist leider so. Dass Worten keine Taten folgen, ist leider auch so. Dass das alles nicht nur vereinzelt geschieht, ist leider so.
Doch wenn sich AP klar absprechen, dass es ein "mehr als Affäre" nicht geben wird, dann ist das
eine Richtschnur. Diesen AP abzusprechen, dass ggf. Liebe im Spiel ist...da kommt bei mir die frage auf, wie "Liebe" qualifiziert, bzw. quantifiziert werden soll. Dieses Absprechen von Etwas, was in
anderen Affären Gang und Gäbe ist, weil es Vereinbarungen gab, ist nicht in Ordnung. Oder muss es als "Affäre" das klassische Modell sein, weil anderes eher "neu" erscheint?
Dass es in einer "Affäre ohne mehr" so richtig prickelnd und krachend zugehen kann, was AUCH
auf S. beruht (aber nicht nur) - da können doch die wenigsten mitreden, die "das" noch nicht praktiziert haben..
Persönliche Abqualifizierung von Menschen, die ihre eigenen - bisher hier völlig unbekannten - Sichtweisen darlegen, halte ich für völlig deplatziert. Eine eigene Meinung vorzubringen, die
Affären mal so richtig krachend darstellt, die AF/AM mal so richtig munter macht...ist seit gefühlten
30 Seiten der Fall..."frischt" ein bisschen auf! Vor allem - dabei ganz ruhig im "Ton" zu bleiben,
lässt "Weißglut" spüren bei denen, die sich angesprochen fühlen.
So sind die Menschen - individuell. Sich dabei auch noch im Griff haben, hat was....
