Pepino2024
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bisher habe ich 2 Themen hier eröffnet, war jedes mal begeistert und es ging mir danach immer besser. Daher schon mal vielen Dank.
Nun mein 3. Thema in der Hoffnung mit dem gleichen Effekt. Ich habe schon im Archiv schon ähnliche Themen gefunden, nur passen diese nicht 100%ig bzw. erhoffe mir weitere Ansätze.
Kurze Einleitung:
Vor ca. 2 Jahren haben sich meine Frau und ich nach 32 Jahren getrennt, dies war ein sehr großer Schock für mich und ich hatte stark daran zu knabbern. Nach der Trennung lernte ich eine Frau kennen mit der ich ca. ein 3/4 Jahr eine Beziehung hatte. Es war eine sehr schöne Zeit, wurde aber von Ihrer Seite beendet. Sie nannte mir die Gründe hierfür, welche ich teilweise nachvollziehen konnte. Ich hege ihr gegenüber keinen Groll, finde sie immer noch eine tolle Frau und unsere gemeinsame Zeit wird immer ein Teil meines Lebens bleiben.
Vor ca. 3 Monaten lernte ich wieder eine Frau, ganz klassisch in der Disco, kennen. Ich hab mich gleich im ersten Moment in sie verguckt. Wir trafen uns anschließend öfters, ihr erging es ebenso und so nahm alles seinen Lauf. Wir lernten uns kennen uns merkten sehr schnell wie viele Gemeinsamkeiten, gleiche Träume, Lebensmodell, Weltbild wir haben. Kindertechnisch läuft auch alles prima und es könnte nicht besser sein. Bei ihr kann ich mich fallen lassen, habe gemerkt was wirkliche Leidenschaft/Hingabe bedeutet, sie gibt mir all das was mir (auch in der Ehe) gefehlt hat. Auch zeigen mir Ihre Handlungen/Taten die Ernsthaftigkeit zwischen uns.
Jetzt zum Punkt, seit ca. 1,5 Wochen haben sich in mir solche, sagen wir mal, Verlustängste aufgebaut, die mich wirklich fertig machen. Ich kann nicht sagen woher diese kommen, es gibt keine rational erklärbaren Grund dafür, aber in meinem Kopf gehen ständig folgende Dinge ab:
- es läuft alles zu gut, wo ist der Haken, dass kann doch nicht wahr sein (diesen Gedanken teilt sie aber auch)
- ich will sie nicht verlieren, um keinen Preis
- bloß nichts falsch machen um den Traum nicht platzen zu lassen
- es blockiert mich selber im Alltag
- ständig geht sie mir durch den Kopf
Ich bin ein Mensch, der ein ausgeprägtes Kopfkino hat und sich über viele Dinge im Leben den Kopf zerbricht. Wenn ich es nüchtern betrachte, trafen von diesen Filmchen in der Wirklichkeit vielleicht 1% zu und der Rest war völliger Blödsinn, ist nie wirklich passiert. Ich habe aber noch keinen Weg gefunden diese Mauer zu durchbrechen.
Vielleicht sind diese Gefühle in dem Stadium unserer Beziehung auch völlig normal und zeigen meine tiefen Gefühle ihr gegenüber. Ich bin bis über beide Ohren in Sie verliebt (sie auch, hat sie mir gesagt und zeigt es auch). Nur mit den Worten "ich liebe dich" tut sie sich schwer, aufgrund ihrer Vorgeschichte. Sie hofft, wünscht und fühlt es, mit mir denjenigen gefunden zu haben, mit dem es richtig wird.
Über meine Ängste habe ich mit Ihr noch nicht gesprochen. Ich habe Angst, es könnte bei ihr den Anschein von Bedürftigkeit wecken. Und das ist, wenn man den Experten glauben schenkt, der größte Beziehungskiller. Ich bekomme mein Leben sehr gut alleine hin, bin aber halt verliebt. Ich hoffe es ist nur eine kurze Phase und es gibt sich wieder, nur im Moment ist es eine Belastung. Ich habe auch schon mit zwei guten Freunden darüber gesprochen, beide sehen absolut keinen Grund für meine Gedanke und ich solle mir keinen Kopf machen und es in vollen Zügen genießen - leichter gesagt als getan.
Ich würde mich mich über konstruktive Antworten sehr freuen und vielleicht befand sich der Eine oder Andere auch schon mal in dieser Situation. Schon mal vielen Dank im Voraus.