Zitat von Balu85: Man kennt den anderen Menschen nicht wirklich, weiß also garnicht ob es sich lohnt um die Gunst zu buhlen
Das ist doch auch so wenn man einfach in der Bar jemanden anspricht oder beim Sport kennenlernt.
Am Anfang kennt man sich nie und weiß nicht, ob es sich lohnt.
Das ist doch der Witz an der Sache.
Ich habe auch vergebene Kollegen, mit denen ich mich zum Essen treffe oder mal in die Kneipe gehen, nur zu zweit. Da muss doch bitte nicht gleich ein tierisches Drama draus gemacht werden.
Vielleicht stellt @Kilian ja auch nach einigen Treffen noch fest, dass es für ihn doch nicht passt, die ganze Situation ist doch völlig ergebnisoffen.
Zitat von alleswirdbesser: Gibt man sein Glück auf, wenn man einer Arbeitskollegin, die liiert ist, keinen Hof macht?
Das weiß man wohl immer erst retrospektiv.
Zitat von alleswirdbesser: Und deshalb versucht man sein Glück mit der Person, die genau das tut?
Jeder hier ist schon mal ersetzt worden. Einige nach Tagen, andere noch Wochen oder Monaten, wieder andere nach Jahren.
Ab welchem Zeitfenster ist das denn ok?
Dieser fast schon reflexartige Aufschrei "Warmwechsel!" (oder noch schlimmer "Rebound!") ist irritierend für mich.
Genug Menschen setzen sich auch schon in der Beziehung mit den eigenen Anteilen und Fehlern auseinander und sind dann sehr klar mit allem, wenn die Trennung erfolgt.
Auch klingt das immer so, als würde man direkt zusammenziehen und 24/7 aufeinander hocken.
Hier geht es um einen Flirt und eine Verliebtheit, darum sich kennenzulernen.
Zitat von alleswirdbesser:
Zitat von alleswirdbesser: Und es später wiederholen könnte?
Ich bin mal zynisch:
Da weiß man wenigstens realistisch, woran man ist und fällt nicht plötzlich aus allen Wolkenkuckucksheimen, wenn sich zeigt, dass der geliebte Partner fähig ist Dinge zu tun, die man sich vorher niemals hätte vorstellen können.
Vieles davon ist hier nachzulesen.
Die gute Nachricht: es gibt auch Menschen , die sich weiterentwickeln und im Laufe der Jahre verändern und nicht alles immer wieder wiederholen.
Zitat von Balu85: aber es ist halt einfacher sich jemand neuen zu angeln als an etwas zu Arbeiten
Sehr pauschal.
Das kommt wohl darauf an, wie wählerisch man beim Angeln ist und was man selbst in der Auslage hat - und nicht alle Beziehungen lassen sich durch "Arbeit" wirklich so gestalten, dass sie für beide Beteiligte noch sinnvoll ist.
Auch das ist hier schon fast reflexhaft, dass "Wegwerfgesellschaft" gerufen wird und es auch den Zeitgeist geschoben wird, dass man verlassen wurde.