Hey ihr,
wollte mich mal mit einem Update melden.
Ich habe es geschafft, keine emotionalen Gespräche mehr anzufangen, dafür kam er einmal und hat eins angefangen. In dem Verlauf kam immer wieder das Thema "emotionale Erpressung" und er hat mehrfach gesagt, dass doch das was er tat keine Erpressung war, weil er für seine Bedürfnisse eingestanden hat und mir gesagt hat, was er will. Ich konnte jedes Mal stark bleiben und erwidern, dass es doch Erpressung sei, jemandem zu sagen "Entweder du machst was ich will, oder ich mache was was dich verletzt". Hat ihn echt zum Nachdenken gebracht.
Habe auch meinen Mut zusammengenommen und gesagt, dass er ein Dominanzprobleme hat in meiner Wahrnehmung und ich denke, dass eine Therapie ihm gut tun würde. Er sagte, er würde es für dich reflektieren, Therapie findet er nicht notwendig, weil er aus seiner Sicht keine Probleme hat. (Wie zu erwarten war) An dem Punkt habe ich das Gespräch dann beendet.
Zwei Tage später kam er und meinte, wir könnten doch zusammen zur Paartherapie gehen und schauen, ob es einen Weg zurück zueinander für uns gibt.
Eigentlich das, was ein Teil von mir sich gewünscht hat, nur hat es sich so falsch angefühlt. So gar nicht, als wollte er irgendwie seinen Teil der Verantwortung übernehmen.
Also hab ich abgelehnt und gesagt, dass ich meine Kraft grad für meine Therapie und die Arbeit an mir selbst brauche. Dass ich keine Kraft mehr über habe, für die Beziehung zu kämpfen, die mich die letzten Jahre kaputt gemacht hat.
Seitdem ist Schweigen. Keine Emotionalität mehr.
Ich weiß echt nicht, was er sich erhofft... Eine Absolution und dass es weitergeht wie vorher? Bereitschaft zur Veränderung sehe ich bei ihm nach wie vor nicht.
Und jedes Mal, wenn ich ihn auf unsere Absprachen Hinweise, weil er etwas nicht gemacht hat, dann ist er mega abweisend.
Ich weiß nach wie vor, dass die Trennung richtig ist. Gut anfühlen tut es sich deswegen noch immer nicht
