Zitat von mauspapa:Vor einige Monaten fragte mich der Chefarzt im KH, ob Antidepressiva bzw. Beruhigungsmittel haben möchte. Da eine Assistenzärtin das in meinem Fall für nicht erforderlich hielt, verneinte ich. Diese Medikation wird häufig mit Patienten verabreicht, die krankhaft depressiv sind, was mit den Synapsen im Gehirn zusammenhängt.
Von jemand anderem habe ich erfahren, dass solche "Pillen" helfen. Sie machen nicht abhängig und alles wäre "wie in Watte" und man können arbeiten, ohne große Gefühlsausbrüche. Man wäre dann im Alltag funktionsfähig. Ich weiss einfach nicht weiter, daher habe ich den Gedanken, mir so etwas verschreiben zu lassen. Vielleicht macht das der Hausarzt.

hallo mauspapa
antidepressiva werden bei depressionen verordnet, sie können anregen den gestörten hirnstoffwechsel wieder zu harmonisieren.
sie machen nicht abhängig!
sie können aber anfangs einige unangenehme nebenwirkungen haben und brauchen auch ein paar wochen ehe die wirkung spürbar wird. es kommt eher ganz selten vor, das alles wie aus watte vorkommt, das machen beruhigungsmittel und diese können auch schnell abhängig machen.
spreche mit einem facharzt darüber, er wird entscheiden, was dir am besten helfen könnte.
johanniskraut hilft bei mittleren depressionen oft auch gut und ist chemiefrei.
auch magnesium hilft die nerven und muskeln zu entspannen, frage dazu in der apotheke nach.
Zitat:Ich bekomme sie als Alleinstehender auch mit Eigenbedarfskündigung nicht raus. Haben wir schon überprüft.
dann kannst du anstreben das haus, vermietet, zu verkaufen. eine lösung findet sich immer, manchmal nicht so schnell wie erwünscht.
Zitat:Wenn ich das Kind woanders abholen könnte, meinetwegen auch beim neuen Partner der Mutter, okay. Ich kann und werde das Haus nicht mehr betreten. Mein Haus, meine alte Mitheimat. Lange bevor ich die Mutter der Kleinen kennenlernte.
dein fehler war ihr das haus zu vermieten. vielleicht kannst du jemanden finden, der dein kind dort für dich abholt, zumindest für eine zeit, bis du das sacken lassen kannst.
fakt ist, du schadest dir selbst wenn du dich so darauf fixierst, das ist zwar verständlich, aber alles kann sich wieder ändern.
mache dir immer wieder klar, dass es ein vorübergehender zustand ist, den du bald verlassen kannst.
es ist zwar ziemlich dreist was deine ex sich erlaubt, aber du hast einen mietvertrag mit ihr abgeschlossen und darauf kann sie sich beziehen, deshalb wäre es hilfreich wenn du sie jetzt als nur mieterin betrachten könntest, aus einer anderen perspektive. mit mehr abstand.
vielleicht helfen dir ein paar wochen erneuter klinikaufenthalt weiter ?