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Treffpunkt für Angehörige/r mit Demenz

bifi07
@Malea-
Bekommt deine Mama Medikamente? Damals wurde uns gesagt, dass es gegen Demenz keine, gegen Alzheimer aber welche gäbe. Zumindest würde sie verlangsamt, wenn auch nicht geheilt.

x 2 #1681


Winza
@Malea-

Es könnte psychosomatisch sein.

Und du solltest unbedingt jetzt schon auf dich achten.
Zu einer Selbsthilfegruppe für angehörige von Menschen mit Demenz gehen bspw.

Ist sie bereits in einem Pflegeheim angeldet (die Warteliste sind mitunter sehr lang)?

x 3 #1682


A


Treffpunkt für Angehörige/r mit Demenz

x 3


B
Zitat von Malea-:
Sie hat Schluckbeschwerden
und Schmerzen im Hals,
nach einer
abgeheilten Pilzinfektion
(durch Antibiotika) .

Sie sollte zum HNO und abklären, ob eventuell Rückstände in Form von Narben nach dieser Infektion Schmerzen verursachen. Die Gefahr bei einer Demenzdiagnose besteht darin, viele Symptome auf die Psyche zu schieben. Erst wenn feststeht, dass körperlich alles abgeheilt ist, würde ich an die Psyche denken. Eventuell Panikanfälle aufgrund der überstandenen Pilzkrankheit und damit verbundenen schlimmen Symptomen im Hals, Schluckbeschwerden, möglicherweise auch Engegefühl bis hin zu Erstickungsängsten.
Zitat von Malea-:
Wir sind erst am Anfang der Alzheimer Erkrankungen
und es nimmt mich jetzt schon mit.

Zitat von Malea-:
Könnt ihr mir Tipps geben ,
wie ich besser damit umgehen kann ?

Für mich führt der Weg über Akzeptanz und Information. Die Krankheit sehen und akzeptieren, aber auch annehmen, dass es erstmal nicht besser wird. Ja, es nimmt dich mit. Es wird dich auch weiterhin durchrütteln und durchschütteln. Das ist so. Wie könnte es auch anders sein? Versuch es als deine Normalität anzunehmen. Wichtig ist, dass du deine eigene Panik in den Griff bekommst, das kann durch Informationen von außen gelingen, durch Gespräche mit Leidensgenossen, Ärzten, Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen. Unsicherheit generiert Angst. Das gilt genauso für deine Mama wie auch für dich. Bereite dich vor, deine Mutter. Habt ihr einen Fahrplan? Das kann dir als roter Faden dienen, wenn sich ihr Zustand verschlimmert, was vermutlich irgendwann passieren wird. Es ist leichter, wenn ihr vorbereitet seid und die Wege schon definiert sind. Bis dahin Beschwerden analysieren, nicht alles auf Demenz schieben und deine Mama in ihren Empfindungen ernst nehmen. Wie schaut es mit Pflegegrad aus, wie beschäftigt sie sich, kann sie in eine Tagespflege, so dass du sie gut aufgehoben weißt? Nur wenn du sie gut aufgehoben weißt, kannst du dir auch den Kopf mal durchpusten lassen. Darf ich die eine Umärmelung dalassen, du bist nicht allein 🤗

x 4 #1683


Wollie
Zitat von Brightness2:
Für mich führt der Weg über Akzeptanz und Information. Die Krankheit sehen und akzeptieren, aber auch annehmen, dass es erstmal nicht besser wird. Ja, es nimmt dich mit. Es wird dich auch weiterhin durchrütteln und durchschütteln. Das ist so. Wie könnte es auch anders sein? Versuch es als deine Normalität anzunehmen.

🎯
ich habe ja mit meiner Mutter sehr Ähnliches durch, 7Jahre nach der Diagnose Alzheimer verstarb sie dann. Mir haben in dieser Zeit viele Gespräche im Pflegestützpunkt in unserer Stadt geholfen. Die Krankheit ist nicht aufhaltbar und es wird leider, leider schlimmer. Ich rate dir auch, dir Hilfe und Unterstützung zu holen. Auch bei uns gibt es mittlerweile Selbsthilfegruppen oder Vorträge in Krankenhäuser usw., und schon Gespräche mit Mitbetroffenen helfen. Du bist damit nicht alleine. Und sorge vor was Pflegedienst oder auch Heimaufnahme betrifft. Irgendwann wird deine Mutter leider nicht mehr in der Lage sein, Entscheidungen treffen zu können. Dieses musst du machen. Schick dir auch mal eine Umärmelung 🤗

x 5 #1684


Malea-
Zitat von Umbra_:
Ich umarme dich ganz lieb und fühle mit dir.


Zitat von bifi07:
Bekommt deine Mama Medikamente?


Zitat von Winza:
Ist sie bereits in einem Pflegeheim angeldet (die Warteliste sind mitunter sehr lang)?


Zitat von Brightness2:
Darf ich die eine Umärmelung dalassen, du bist nicht allein


Zitat von Wollie:
Schick dir auch mal eine Umärmelung


Vielen Dank für eure Nachrichten ,
es tut mir gut und ich kann einiges für mich mitnehmen. 🤗🍀

Heute früh waren wir beim Hausarzt und er hat direkt eine Einweisung geschrieben.
Meine Mutter liegt nun
zur Abklärung im Krankenhaus.
Heute gab es schon einige Untersuchungen
die Erklärungen für ihren Zustand geliefert haben
und morgen geht es weiter mit einer Gastroskopie.

Wir hoffen das sie danach schnell entlassen werden kann.

Meine Mutter hat mir schon früher mal gesagt ,dass sie sich von Ärzten nicht ernst genommen fühlt.

Mit der Alzheimer Erkrankung
hat sie einen Stempel aufgedrückt bekommen
=Plemplem...
So hat sie es ausgedrückt.

Meine Mutter bekommt Medikamente ,
inwieweit dadurch die Erkrankung verlangsamt werden kann,
man weiß es nicht. 🤷‍♀

Für eine SHG bin ich offen .
Habe mir in der angrenzenden Kreisstadt schon eine Anlaufstelle ausgesucht.
Die Alzheimer Gesellschaft hat dort auch ihren Sitz.

Die Hilflosigkeit ist es ,
die mir zu schaffen macht.
Angelesen habe ich mir so einiges ,
es in die Praxis umzusetzen ist dann etwas anderes.

Meine Mutter hat Pflegegrad 1.
Wir haben uns beraten lassen (Psychosozialer Dienst /Schwerpunkt Demenz ) und es wurde gesagt sie wäre körperlich und Geistig noch zu fit für einen höheren Pflegegrad.

Bisher ist sie nirgendwo angemeldet aber offen dafür,
wenn es anders nicht mehr geht.
Das Pflegeheim in meinem Wohnort wäre eine Option.
Ich arbeite dort ehrenamtlich.

Jetzt heißt es abwarten was die weitere Untersuchung ergibt.

Liebe Grüße und nochmal Danke!

x 7 #1685


HeavyDreamy
@Malea-

Sehr gut gemacht wegen Arzt gehen.
Mehr kannst du jetzt erstmal nicht machen. Und ja in der Praxis is vieles schwerer, als wenn man dir sagt: Bleib cool.

Sollte eine weitere Diagnose stehen, sofort der Krankenkasse Bescheid geben, damit der Pflegegrad erhöht wird.

Fühl dich ebenfalls von mir umarmt. Ich hoffe, du findest etwas Ruhe, solange deine Mutter unter Beobachtung steht, damit du Energie tanken kannst.

🤗

x 2 #1686


Malea-
Zitat von HeavyDreamy:
@Malea- Sehr gut gemacht wegen Arzt gehen. Mehr kannst du jetzt erstmal nicht machen. Und ja in der Praxis is vieles schwerer, als wenn man dir sagt: ...

🤗

x 1 #1687


Amaible
Liebe @Malea-, fühl dich verstanden. Ich habe ähnliches erlebt mit meinem Vater, der im Mai diesen Jahres verstorben ist.

Ich kann dir echt ans Herz legen, dir rechtzeitig ein Netzwerk aufzubauen. Eine Selbsthilfegruppe ist sehr hilfreich, da kann man sich austauschen und du wirst verstanden und bekommst Tipps von Angehörigen, die sich schon länger in der Situation befinden.

Ab Pflegrad 1 hast du einen Anspruch auf den Entlastungsbetrag (monatlich derzeit 131 Euro). Den kannst du nutzen für Hilfe im Haushalt, aber auch für Betreuung, Arztbesuche etc.

Ich drücke dir die Daumen 🙏🍀✊

x 4 #1688


Malea-
Zitat von Amaible:
Ab Pflegrad 1 hast du einen Anspruch auf den Entlastungsbetrag (monatlich derzeit 131 Euro). Den kannst du nutzen für Hilfe im Haushalt, aber auch für Betreuung, Arztbesuche etc.

Ich drücke dir die Daumen

Danke dir !🤗
Meine Mutter hat eine liebe ältere Frau an ihrer Seite
die im Haushalt hilft und ihr etwas Gesellschaft leistet.

Um das Übrige kümmere ich mich und mein Bruder springt ein wenn er Zeit hat.

Mein Beileid ,liebe Amaible. knuddeln

x 3 #1689


Amaible
Schön, dass du zusätzliche Unterstützung hast. Das ist auch hilfreich und Entlastung für dich.
Für Papa war es eine Erlösung, allerdings wirken die ganzen Jahre noch sehr nach bei mir.
Nun geht es in absehbarer Zeit erstmal in die Reha, um mich ein wenig zu stabilisieren.
Fühl dich gedrückt. Diese Krankheit ist so unberechenbar, sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen 🙏

x 3 #1690


Malea-
Zitat von Amaible:
Nun geht es in absehbarer Zeit erstmal in die Reha, um mich ein wenig zu stabilisieren.

Das du nun etwas für dich persönlich tun kannst ist viel wert.
Es ist dir zu wünschen,
dass du dich dort richtig erholst. trost spenden 🍀

x 1 #1691


Pippa
Liebe @Malea- ,
einfach nur 🤗.

#1692


Malea-
Danke @Pippa !🍀

#1693


Amaible
Ja, mittlerweile freue ich mich auch drauf. Weiß nur noch nicht, wie ich das meiner Mutter beibringen soll. Sie ist seit dem Tod meines Vaters mit alltäglichen Leben noch mehr überfordert als vorher.
Wir hatten heute wieder einen Termin bei der Bank und sie klingt sich komplett raus.
Sie verlässt sich komplett auf mich in allen Bereichen. Hat eben auch ein hohes Alter, konnte aber schon reichlich Unterstützung organisieren für sie.
Mal schauen, will es Weihnachten mal ansprechen... 🙃

x 1 #1694


Malea-
Wenn du deiner Mutter wichtig bist ,liebe Amaible,
dann möchte sie das es dir gut geht.
Auch um weiterhin mit aller Kraft für sie da zu sein , wird sie verstehen das du eine Auszeit benötigst....und geregelt hast du schon vieles.👍

x 2 #1695


A


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