Jetti
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Zitat von Vicky76:Was ist an einem Heimplatz, so furchtbar?
Ich finde solche Einrichtungen sehr sinnvoll und hilfreich
Auch ich denke, dass Pflegeheime sehr hilfreich und gut ausgestattet sind. Und wie schon gesagt, habe ich größte Hochachtung vor den Menschen, die dort arbeiten. Es liegt an den Strukturen und Vorgaben, wenn die Zeit für individuelles Eingehen auf die Bewohner fehlt.
Für meine Mutter liegen die Gründe an anderer Stelle. Vater in ein Heim zu geben, käme einer Abschiebung gleich, bzw. sie würde ihn im Stich lassen. Dahingehend äußerte sie sich gelegentlich, wenn das im Umkreis/Dorf irgendwo der Fall war. ("Das Ehepaar XY sind nun beide zu Hause, und trotzdem musste die Mutter ins Heim" )
Ich glaube auch, mein Vater könnte das nicht verstehen und akzeptieren.
Zitat von Emily:Sie war letztes Jahr stationär, da war sie so vollgepumpt mit Medikamenten,
Als mein Vater ebenfalls im letzten Jahr kurzzeitig im Krankenhaus lag, hat er leider Radau gemacht. Vor allem nachts.
Verständlich, dass auch er Beruhigungsmittel bekam.
Im Pflegeheim würde es wohl ähnlich sein.
Insgesamt gesehen, wäre das irgendwo der Anfang vom Ende. Das dann eben schneller kommt, als wenn er zu Hause bliebe. Er würde sich aufgeben.
Zitat:Es geht darum, was du leisten kannst und auch willst und wo deine Grenzen sind.
Heißt aber auch, die jetzige Situation so nicht zu wollen, dass ich bewusst in Kauf nehme (will), was ich in den letzten 3 Sätzen schrieb.
Es liegt nicht am Pflegeheim als solches, das möchte ich dabei nochmal unmissverständlich sagen.
PS: Heute werde ich wenig Zeit finden, hier noch zu schreiben. Erst in den nächsten Tagen wieder.
Danke Euch allen.
