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Umbra_ Mitglied
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Zitat von Catalina:
Es wäre sicher gut wenn du es schaffen könntest, genau das NICHT zu tun, sondern bei deinem Standpunkt zu bleiben.
Ich will das versuchen.
Zitat von Perzet:
Habt ihr euch inzwischen kundig gemacht, welche Hilfen möglich wären?
Welche Hilfen meinst du denn genau? Für den Fahrdienst müsste sie ja erstmal zustimmen.
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x 2#796
P
Perzet Mitglied
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Zitat von Umbra_:
Für den Fahrdienst müsste sie ja erstmal zustimmen
Für den Fahrdienst müsst ihr Euch erst kundig machen, welche Unterstützung es gibt. Dann kann dies vorgeschlagen werden.
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x 3#797
A
Treffpunkt für Angehörige/r mit Demenz
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Umbra_ Mitglied
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Zitat von Perzet:
Für den Fahrdienst müsst ihr Euch erst kundig machen, welche Unterstützung es gibt. Dann kann dies vorgeschlagen werden.
Das haben wir bzw ich ja schon vorgeschlagen. Wir würden im Internet schauen oder selbst eine Anzeige in der Zeitung aufgeben. Aber ohne vorherige Zustimmung geht das ja nicht.
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x 1#798
DieSeherin Mentorin
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du kannst aber fü dich seleber einfach mal beratung einholen - wie irgendwo oben schon geschrieben, empfehle ich dir eine beratung, die nicht nur das rechtliche und logistische beinhaltet, sondern auch die psycho-soziale seite 😘
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x 4#799
Umbra_ Mitglied
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Zitat von DieSeherin:
die psycho-soziale seite
An wen wende ich mich da, zunächst den Hausarzt? Der mich dann überweist und an welche Art Therapeut? Ich kann mir schon vorstellen, dass die Wartezeiten auf einen Termin ewig lang sind.
Ich glaube nicht, dass es im Heim sowas gibt. Und wenn meine Mutter das rauskriegt, oha.
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x 1#800
Amaible Mitglied
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@Umbra_ Pflegestützpunkte gibt es eigentlich überall. Würde mal googlen in deiner Gegend.
An wen wende ich mich da, zunächst den Hausarzt? Der mich dann überweist und an welche Art Therapeut? Ich kann mir schon vorstellen, dass die Wartezeiten auf einen Termin ewig lang sind.
@Umbra_ Es gibt einen Pflegestützpunkt in Oberhausen in der Ely Heuss Knapp str die haben sogar telefonische Beratung. Gibt so einiges in Oberhausen. Machen, nicht nachdenken was könnt sein. Wenn sie es rauskriegt ? Na und. Es geht um euer Seelenheil.
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x 2#804
SanDiego1997 Mitglied
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Da fällt mir noch was ein. Vater hatte weißen Hautkrebs auf der Rübe und die Hinweise von Mr Wonderful und dessen Schwester zum Doc zu gehen wurden in bösartigster Weise niedergeschrien. Als ihm die Frisöse gesagt hat er solle mal zum Arzt mit dem Zeug was er auf dem Kopf hat, ging es schnell. Innerhalb 2 Tagen war Op In Bayern sagt man zu sowas: Da könntest Junge kriegen (wie die Tiere)
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x 3#805
P
Perzet Mitglied
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Zitat von Umbra_:
Aber ohne vorherige Zustimmung geht das ja nicht
Genau umgedreht. Dich kundig machen führt zu besserer Übersicht, was geht und was nicht. Erst dann kann Deine Mutter entscheiden, was sie davon annimmt und was nicht. Herausfinden müßt ihr schon, was angeboten oder möglich ist.
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x 2#806
Umbra_ Mitglied
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@Perzet hab schon ein bisschen gegoogelt. Es gibt sogar bei Ebay eine Rubrik "Nachbarschaftshilfe". Etwas passendes habe ich aber nicht gefunden.
Es würde wohl auf eine Annonce in der Tageszeitung hinaus laufen. Da müsste sie schon vorher zustimmen. Wir können ja nicht jemanden suchen und finden und sie sagt dann nein. Wir können auch nichts über ihren Kopf hinweg machen.
Puh, ich stelle mir gerade vor, wenn ihr zum jetzigen Zeitpunkt "etwas passieren" würde. Ich würde meines Lebens nicht mehr froh.
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x 1#807
B
Brightness2 Mitglied
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@Umbra_ Es geht doch nicht nur darum, Hilfe für deine Mama zu organisieren, um weiter so funktionieren zu können. In erster Linie geht es auch um euch Schwestern, dass euch klar wird, was da gerade auch bei eurer Mutter passiert. Dass ihr versteht, euren Umgang damit findet. Dann im zweiten Schritt, welche Hilfen es gibt, welche Unterstützungsleistungen wahrgenommen werden können. Ein Fahrdienst ist ein winzig kleines Rädchen in einem komplexen Thema. Das wird schneller gelöst sein, wenn ihr das mal systematisch angeht und euch nicht wie eure Mutter davor drückt, professionelle Unterstützung zuzulassen. Noch ein letzter Versuch:
Zitat von Brightness2:
Google doch mal in deiner Umgebung nach "Beratung pflegende Angehörige", "Gerontopsychiatrische Beratung" oder schau auf den Seiten der Caritas oder Diakonie (oder was es auch immer für Sozialdienst gibt) in deiner Umgebung nach. Wenn du erstmal einen Ansprechpartner hast, dann leiten die dich bei Bedarf auch innerhalb der Organisationen weiter. Du musst halt erstmal mühsam den Einstieg finden. Die kennen auch die einschlägigen Selbsthilfegruppen.
Übrigens hat auch das DRK in einigen Städten und Regionen einen Seniorenfahrdienst. Damit könnte deine Mutter auch in ihrem Alter noch mobil bleiben. Hört auf vor euch hinzuwurschteln, euch gegenseitig das Leben schwer zu machen und fangt an, ein bisschen strukturierter an das Thema ranzugehen. Das ist eure Aufgabe als Töchter, das wird die 88-Jährige nicht mehr überblicken können.
Die Verstrickungen zu deiner Mutter sind komplexer als ich gedacht habe. Ich weiß nicht, ob dies auch bei deiner Schwester der Fall ist.
Wenn das ganze System auf wackelige Beine steht - und das scheint mir bei dir der Fall zu sein - klappt es ohne eine Grundsanierung nicht, Stabilität einzubringen. Die ganze Zeit bist du am reagieren und es ist nicht nur die Last einer alten Mutter zu spüren, sondern eine sehr weitgehende emotionale Instabilität. Bitte kümmere dich um dich, du brauchst meiner Meinung nach professionelle Hilfe.
Ist dir möglich, rational die Situation zu betrachten? So, als ginge es nicht um dich und um deine Mutter, sondern um Bekannte von dir? Wie sehr bist du gewohnt, Rationalität zu nutzen? In Krisenzeiten ist eher unwahrscheinlich, neue Skills zu entwickeln, deswegen frage ich....
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x 5#809
Umbra_ Mitglied
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Danke euch allen erstmal dafür, dass ihr euch Gedanken für mich macht.
Zitat von Ella:
Ich weiß nicht, ob dies auch bei deiner Schwester der Fall ist.
Ja, da trifft es genau so zu. Nur im Moment bin ich die Böse, weil ich ausgesprochen habe, dass wir so langfristig nicht weiter machen können/wollen.
Zitat von Brightness2:
t. Dann im zweiten Schritt, welche Hilfen es gibt, welche Unterstützungsleistungen wahrgenommen werden können.
Wir haben es so sehr versucht, als er noch zu Hause war. Man hatte den Satz noch nicht zu Ende gesprochen, da kam schon ein Nein.
Zitat von Ella:
Ist dir möglich, rational die Situation zu betrachten?
Ich bilde mir ein, dass ich das kann. Das denke ich auch über meine Schwester. Vielleicht irre ich mich auch.